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January 21 2012

January 20 2012

bios Coola

bios Coola

Die am Flaschenhals angebrachte Warnung Ohne Koffein ist zu beachten. Denn dieses weitere Getränk aus dem Bio-Laden enthält tatsächlich 0 (in Worten: Null) mg Koffein, auch wenn der Name Coola vom Hersteller bios GmbH etwas anderes vermuten lässt. Es wirbt mit dem Slogan “Belebendes, gebrautes Bio-Erfrischungsgetränk”. Die Herstellung entsteht durch Fermentation des enthaltenen Gerstenmalz und dem Agavendicksaft zu einem süßen Getränk, ähnlich wie bei den Fassbrausen. Würde man Hopfen beigeben, hätte das Getränk einen Alkoholgehalt.

Geschmacklich kommt es einer “echten” koffeinhaltigen Kola sehr nahe, was an dem nicht näher spezifizierten, aber dafür 100%igem Bio-Aroma liegen könnte. Insbesondere im kalten Zustand fließt die Coola angenehm die Kehle runter. Eine schöne Bio-Alternative zu den koffeinfreien Kapitalistenbrausen.

Die bios GmbH aus dem an der Ostseeküste gelegenen Stralsund hat noch weitere, fruchtige auf Basis der Fermentation entstandene Getränke im Angebot. Eine gewisse Ähnlichkeit zu bionade ist gegeben.

Die am Flaschenhals angebrachte Warnung Ohne Koffein ist zu beachten. Denn dieses weitere Getränk aus dem Bio-Laden enthält tatsächlich 0 (in Worten: Null) mg Koffein, auch wenn der Name Coola vom Hersteller bios GmbH etwas anderes vermuten lässt. Es wirbt mit dem Slogan “Belebendes, gebrautes Bio-Erfrischungsgetränk”. Die Herstellung entsteht durch Fermentation des enthaltenen Gerstenmalz und ...

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January 18 2012

January 14 2012

Club-Mate gegen rechts
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January 08 2012

now Black Cola und Orange Cola

now Black Cola und Orange Cola

now steht für New Organic World. Beide Getränke gibt es auch im Bio-Supermarkt, da die Zutaten zum größten Teil aus Bio-Anbau stammen. Die ganze Serie umfasst sieben Getränke, wobei nur die Black Cola und die Orange Cola Koffein enthalten.

Die Black Cola ist beim ersten Schluck ähnlich zu einer Fritz-Cola mit einem Hang zur Premium-Cola. Es schmecken eindeutig der Zucker und der Guarana-Extrakt heraus, wobei dieser vom Bio-Cola Aroma deutlich überlagert wird. Die Citronensäure hält die Cola frisch. Kohlensäure ist nicht im Überfluss vorhanden, sodass die Flasche ohne Bäuerchen schnell leer getrunken werden kann. Verwunderlich ist die auf dem Etikett fehlende Angabe über die 18mg/100ml Koffein im Getränk, die sich nur auf der Webseite findet.

Dazu gesellt sich die Orange Cola, die zusätzlich einen guten Schuss Bio-Orangensaft enthält – und aus irgendeinem Grund auch noch Bio-Orangenaroma.Dadurch schmeckt die Limo wie eine sehr orangige Spezi. Der Koffeinanteil hält sich durch die starke Verdünnung mit Orangensaft bei 3,5mg/100ml in Grenzen.

Die Getränke werden von der Ökobrauerei Neumarkter Lammsbräu in der für Colas und Limos sehr untypischen Oberpfalz abgefüllt und vertrieben. Die 0,33l Flasche wird wohl aus der Bierproduktion wiederverwendet, denn sie enthält den Schriftzug der Brauerei in Glas gegossen.

Wer trotz Bio-Lebensstil nicht auf hochkoffeinhaltige Cola verzichten möchte, so ist man bei den now-Getränken gut aufgehoben.

now steht für New Organic World. Beide Getränke gibt es auch im Bio-Supermarkt, da die Zutaten zum größten Teil aus Bio-Anbau stammen. Die ganze Serie umfasst sieben Getränke, wobei nur die Black Cola und die Orange Cola Koffein enthalten. Die Black Cola ist beim ersten Schluck ähnlich zu einer Fritz-Cola mit einem Hang zur Premium-Cola. Es schmecken eindeutig ...

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December 31 2011

Mate Eigenbrause

Mate Eigenbrause

Der Hackerbrause DIY-Workshop auf dem 28c3 liegt hinter uns. Alle, die es lange genug ausgehalten haben, konnten ein paar Schlucke frischgebrauter Mate probieren. Das Ergebnis war auf jeden Fall zu warm, weil wir nicht genug Zeit zum Kühlen eingeplant hatten. Weil der Tee zu lange gezogen hatte, war die Mate zu herb und insgesamt sehr teeig geraten. Die Lösung könnten Teebeutel sein! Die Süße ist in der Mischung mit Agavensaft, Melasse und Zucker sehr lecker geworden. Etwas mehr Zitronensäure hätte es für meinen Geschmack sein können. Auf jeden Fall ist die selbstgemachte Mate nach dem Rezept von Dave, die wir auch in unserem Buch aufgeschrieben haben, ein guter Ausgangspunkt für weitere Experimente und individuelles Geschmackstuning. Und weil Open Source DIY heißt, von anderen zu lernen, habe ich noch mal das Rezept und eine genaue Anleitung aufgeschrieben, in der schon erste Lehren aus dem Workshop eingeflossen sind.

Eine offene Frage ist noch, ob man das ganze irgendwie klären kann. Wie ihr auf dem Foto seht, ist die Mate ziemlich trüb. Industriell werden meines Wissens nach Gelatine oder Eiweiß zum Klären genommen, was ich jetzt nicht so lecker finde. Vielleicht müssen besonders feinporige Filter zum Einsatz kommen? Oder wir belassen es einfach bei DIY Mate Naturtrüb.

Das “Dave Mate”-Rezept aus dem Buch

Dave-Mate (ergibt etwa 1 Liter)

  • 1 l Wasser
  • 50 ml (3 1⁄2 EL oder 20 g) Teeblätter Yerba Mate
  • 15 ml Agavensirup
  • 15 ml Zuckerlösung
  • 1,25 g (1⁄4 TL) Melasse
  • 1,25 g (1⁄4 TL) Guarana-Pulver
  • 0,6125 g (1/8 TL) Zitronensäure
  • ein Tröpfchen Orangenbitter
  • Auf die Einkaufsliste müssen also folgende Items:

  • eine Tüte Yerba Mate (im Teeladen, Biomarkt oder Reformhaus)
  • Agavensirup (im gut sortieren Supermarkt*, Biomarkt oder Reformhaus)
  • Melasse (im gut sortieren Supermarkt, Biomarkt oder Reformhaus)
  • Guranapulver (im gut sortieren Supermarkt, Biomarkt oder Reformhaus)
  • Zucker (Supermarkt)
  • Zitronensäure (Supermarkt, bei den Backzutaten suchen)
  • Orangenbitter (beim Cocktail-/Barzubehör im gut sortieren Supermarkt)
  • Die Zutaten kosten zusammen zwischen 20 und 30 Euro. Das ist aber der Erstanschaffungspreis, denn die Zutaten reichen für viele Liter selbstgebraute Hackerbrause. Nur den Zucker und Tee müsst ihr mal nachkaufen.

    Mit gut sortiertem Supermarkt sind größere Läden der üblichen Einzelhandelsketten gemeint. Wenn ihr die Sachen dort nicht findet schaut in den Lebensmittel- und Feinkostabteilungen von Kaufhof, Karstatt und co. Oder bestellt die Zutaten im Internet.

    Tools

    Neben den Zutaten müsst ihr auch die richtigen Tools zur Verfügung haben. Nachdem wir das Rezept getestet haben, konnten wir sehen, was man wirklich braucht und was verzichtbar ist:

  • ein großer Topf (Größe je nach Braumenge)
  • kleiner Topf für die Zuckerlösung
  • große Teefilter, in die der Mate-Tee eingefüllt wird
  • Rührlöffel
  • Wasserkocher
  • Herdplatte
  • Thermometer (oder schätzen, wann das Wasser 75° C erreicht hat)
  • Messbecher
  • Waage
  • Schöpfkelle
  • Sodasprudler
  • Trichter
  • Becher, Gläser oder gespülte Flaschen mit Deckel
  • Alles vorhanden? Dann kommen wir jetzt zur Zubereitung, die eigentlich ziemlich einfach ist.

    Zubereitung

    Wasser auf etwa 75 °C erhitzen und darin die Yerba-Mate etwa 5 Minuten ziehen lassen. Am besten füllt man die Teebätter dazu in (mehrere) Teefilter, das erspart umständliches Filtern und sorgt dafür, dass die Blätter nach den 5 Minuten auch aus dem Wasser genommen werden können.
    Für die Zuckerlösung einen Teil Zucker in einem Teil heißem Wasser auflösen. Zusammen mit dem Agavensirup, der Melasse, der Zitronensäure, dem Orangenbitter und dem Guarana-Pulver in den Tee geben und umrühren.

    Jetzt muss die Mischung erst einmal kalt werden. Lange genug warten, den Topf raus oder in einen Bottich voller Eis stellen. Es wird in jedem Fall etwas dauern. Geduld! Wenn das Getränk nicht kalt ist, nimmt es nicht genug Kohlensäure auf.

    Mit einem handelsüblichen Trinkwassersprudler kann man nach dem Abkühlen die Mischung zum Sprudeln bringen. Jetzt kommen also die Schöpfkelle und der Trichter zum Einsatz. Beim Sprudeln solltet ihr ein bisschen vorsichtig sein, um nicht alles zu verspritzen.

    Der Hackerbrause DIY-Workshop auf dem 28c3 liegt hinter uns. Alle, die es lange genug ausgehalten haben, konnten ein paar Schlucke frischgebrauter Mate probieren. Das Ergebnis war auf jeden Fall zu warm, weil wir nicht genug Zeit zum Kühlen eingeplant hatten. Weil der Tee zu lange gezogen hatte, war die Mate zu herb und insgesamt ...

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    Tags: Eigenbrau
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    December 27 2011

    December 26 2011

    Warme Finger, kühle Mate dank “Club-Mate Cosy”

    Warme Finger, kühle Mate dank “Club-Mate Cosy”

    Okay, wie nennen wir das? Es ist eine gestrickte Haube für die Club-Mate-Flache, in die man wie bei einem Handschuh die verfrorenen Finger stecken kann, gleichzeitig aber die Temperatur der Mateflasche konstant hält. Würde es um Eier gehen und nicht um Brauseflaschen, könnten wir “Eierwärmer” sagen. So bleiben wir bei “Club-Mate Cosy” oder vielleicht auch: Mateflaschen-Mützchen.

    Gestrickt hat die wunderbaren Accessoires Fabienne oder vielmehr einer der Roboter mit denen sie zusammenlebt: Eine gehackte und modifizierte elektronische Strickmaschine BROTHER KH-930. Die edlen Teile sind mit “Pretty Woman” (60% extra feine Merinowolle, 40% Acrylfaser) aus der Hamburger Wollfabrik gemacht. Zu kaufen gibt es sie auf dem 28C3 in Berlin oder über das Netz.

    Da Fabienne aber eine richtige Open-Source-Hackerin ist, hat sie die gesamte Anleitung auch auf ihrem Blog veröffentlicht, denn nur mit offenen Bastelarbeiten können andere davon lernen und es remixen. Und wer noch gar nicht weiss, worum es beim Geek-Stricken geht, ist bei Fabienne eh an der richtigen Adresse, wie sie in einem etwas älteren Video zeigt.

    Okay, wie nennen wir das? Es ist eine gestrickte Haube für die Club-Mate-Flache, in die man wie bei einem Handschuh die verfrorenen Finger stecken kann, gleichzeitig aber die Temperatur der Mateflasche konstant hält. Würde es um Eier gehen und nicht um Brauseflaschen, könnten wir "Eierwärmer" sagen. So bleiben wir bei "Club-Mate Cosy" oder vielleicht ...

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    December 25 2011

    Voelkel BioZisch Guarana-Cola

    Voelkel BioZisch Guarana-Cola

    Wenn einem der tägliche Arbeitsweg schon in den Prenzlauer Berg verschlägt, kann man auch mal in einem der vielen Bio-Supermärkte dort reingehen und eines der hier schon öfters angefragten Getränke erwerben: Voelkel BioZisch Guarana-Cola.

    Das Familienunternehmen Voelkel, seit über 75 Jahren bekannt für Naturkostsäfte, bietet im Sortiment einige interessante Fruchtsaftgetränke, die über den puren Saft hinaus gehen. Die Guarana-Cola ist der einzige Fruchtsaft mit einem Aufputschmittel. Das Guarana macht im Getränk 1% aus, was nur so wenig Koffein abgibt, dass die Menge nicht angegeben werden braucht. Wie der Name bereits vermuten lässt, sind dem Saft Guaranaextrakt und Cola-Aroma zugesetzt. Zu den Hauptbestandteilen zählen natürliches Mineralwasser, Traubensüsse, Apfelsaft, Zitronensaft und Caramel – bis auf das Wasser ist alles aus kontrolliert biologischem Anbau.

    Es ist ein leicht bekömmliches Getränk, das stark nach Guarana schmeckt. Der Kohlensäureanteil ist so gering, dass es nur leicht, aber völlig ausreichend prickelt. Auf wenige °C runtergekühlt ist es eine angenehme Bio-Abwechslung zu vielen anderen Brausen auf dem Markt.

    Wenn einem der tägliche Arbeitsweg schon in den Prenzlauer Berg verschlägt, kann man auch mal in einem der vielen Bio-Supermärkte dort reingehen und eines der hier schon öfters angefragten Getränke erwerben: Voelkel BioZisch Guarana-Cola. Das Familienunternehmen Voelkel, seit über 75 Jahren bekannt für Naturkostsäfte, bietet im Sortiment einige interessante Fruchtsaftgetränke, die über den puren Saft hinaus ...

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    December 24 2011

    Der Tschunk-Rächer: El Vengador Mate-Chunk

    Der Tschunk-Rächer: El Vengador Mate-Chunk

    Es war auf der letzten Gartenparty dieses Jahr, an der man noch lange ohne viel zu frieren nachts draußen sitzen konnte. Da wurde mir eine Flasche eines völlig unbekannten Getränks überreicht, das sich als alkoholhaltiges Koffeingetränk herausstellte. Dazu der in der Hacker-Szene vermutlich am weitesten verbreitete Cocktail: der Tschunk oder Chunk (je nach Gusto). Wohlwollend nahm ich das Getränk entgegen und testete es auf seine Tauglichkeit.

    Persönlich bin ich ein Liebhaber von Tschunks mit Textur – die Limetten müssen in guter Zahl vorhanden sein und der Rohrzucker muss beim Schlürfen durch den Strohhalm knistern. Der “El Vengador Mate-Chunk” hat beides nicht: keine Limetten und keinen Zucker. Und die Mate ist auch keine Club-Mate, sondern eine Eigenproduktion. Dieser wird ein Schluck weißer Rum hinzugefügt und in Flaschen abgefüllt unter das Volk gebracht. Es schmeckt nach bitterer Mate und – ehrlich gesagt – billigem Fusel.

    Klickt man sich durch die mit Rechtschreibfehlern gespickte Flash-Webseite (Achtung: Sound-Effekte) dieses Getränks, erfährt man ein wenig über den Hintergrund. Der “Rächer” stammt aus Berlin-Neukölln und die Produzenten waren nach deren eigener Angabe von der Tschunk-Zubereitung in nicht-nüchterndem Zustand überfordert – wenn man schon den Tschunk nicht mehr zubereitet kriegt, sollte man mit dem Verzehr aufhören. Also musste ein Fertiggetränk her, was sich – rein zufällig – in verschlossenen 250ml Flaschen unter das Volk bringen lässt. Ganz nebenbei müssen im Gegensatz zu einem handproduzierten Tschunk keine besonderen Auflagen von Seiten des Ordnungsamtes für den offenen Ausschank erfüllt werden.

    Im Handel gibt es den El Vengador Mate-Chunk seit “diesem Herbst”, womit 2011 gemeint ist. Drin enthalten sind die eigene Mate mit stattlichen 24mg Koffein auf 100ml und 25% Rum, was 10% vol. Alkohol auf die ganze Flasche ausmacht. Auf deren Twitter-Stream war nur zwischen Mitte September und Ende Oktober etwas los. Aktuell ist es unklar, ob es El Vengador noch gibt oder ob der Rächer erst zur nächsten sommerlichen Hauptstadtpartysaison in (wie bereits angekündigt) veränderter Rezeptur wieder auf den Markt schlägt.

    Zum Abschluss ein Zitat von deren Webseite zur Geschichte des Tschunk:

    Der originale “TSCHUNK” ist ein amtlicher Cocktail auf CLUB-M*** Basis mit Rum, Limetten und einer Menge Zucker, eine Art “modifizierter Caipirinha” also, der mit der steigenden Popularitaet dieser (wirklich sehr guten!) MATE-LIMO Einzug in deutsche Hackerstuben hiel – Mittel-franken (das ist da wo oben erwaehnte Limonade wohnt) meets Brasil in front of a Computer-Display, so zu sagen. Auf einschlaegigen Conventions und Events wurde der TSCHUNK neben CLUB-M*** pur in Grossmengen schnell zum Hausgetraenk der Szene – ALKOHOL & KOFFEIN, say no more …

    Es war auf der letzten Gartenparty dieses Jahr, an der man noch lange ohne viel zu frieren nachts draußen sitzen konnte. Da wurde mir eine Flasche eines völlig unbekannten Getränks überreicht, das sich als alkoholhaltiges Koffeingetränk herausstellte. Dazu der in der Hacker-Szene vermutlich am weitesten verbreitete Cocktail: der Tschunk oder Chunk (je nach Gusto). ...

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    December 23 2011

    mate cosies: warm hands, cold mate via @bre
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    Kurz angetrunken: Pepsi Pink

    Kurz angetrunken: Pepsi Pink

    Eine wundersame Brause, die direkt aus dem Brausenlabor von Pinkie Pie kommen könnte, erreichte uns auf Umwege aus Japan. Pink Pepsi ist der diesjährige Wintergeschmack von Pepsi Japan, die in der Vergangenheit schon eine Pepsi mit Esskastaniengeschmack (“Mont Blanc Pepsi”) herausgebracht hatten. Der starke Bezug auf die Jahreszeiten, der sich hier in nur jahreszeitlich erhältlichen Brausen manifestiert, ist dabei eine japanische Besonderheit; im klassischen japanischen Haiku soll nach den Regeln der Kunst etwa durch ein Kigo (季語, also Jahreszeitenwort) eine zeitliche Bestimmung in den drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Lauteinheiten angedeutet werden. Bevor wir jetzt allerdings zu sehr exotisieren: Saisonal verfügbare Getränke gibt es natürlich auch in der westlichen Welt, ganz ohne poetische Jahreszeitenbegeisterung und Haiku — man denke an die Weihnachts-Mate aus dem Hause Loscher.

    Pepsi Pink, in Japan seit dem 8. November erhältlich, ist eine mit Kohlensäure versetzte Erdbeermilch (auf gut japanisch “Strawberry Au Lait”, bisweilen auch putzigerweise als “Strawberry Olé” in lateinischen Schriftzeichen geschrieben). Was vielleicht im ersten Moment ekelig klingt, schmeckt erstaunlich lecker, wenn auch etwas süß. Koffein ist nicht in Pepsi Pink enthalten.

    Leider können wir an dieser Stelle keinen ausgiebigen Verkostungsbericht, der über “ganz gut” hinaus geht, anbieten und das kam so: Wir konnten eine Pepsi Pink ergattern, weil Nick Farr, Reisender in Sachen Hackerkultur und Organisator von “Hackers on a Plane“, uns eine Flasche mitbrachte, als er von dem letzten Hackerausflug zum Tokyoter Hackerspace  in Wien Station machte. Alles prima und die Flasche wurde ins Handgepäck verstaut, wo sie dann in Deutschland herausgeholt werden sollte, um sie entsprechend zu verkosten. Dabei kam uns leider der internationale Terrorismus in die Quere. Am Flughafen Wien-Schwechat wurde die Laptoptasche geöffnet und mit den im traditionell unfreundlichen Wiener Akzent gesprochenen Worten “Geeeh, des dürfens aber net mit ins Flugzeug nehmen” entnommen.

    Nach ein bisschen Bettelei gab es einen Kompromiss: Pepsi Pink, das ja immerhin auch ein gefährlicher Sprengstoff sein könnte, durfte nur als leere Flasche den Luftraum betreten. Es wurde allerdings die Gnade gewährt, kurz einen Schluck von dem Getränk zu nehmen, bevor der Rest im Namen der Sicherheit und als Fanal gegen Al-Kaida ausgeschüttet wurde. Es schmeckte, wie oben erwähnt, erstaunlich lecker.

    Eine wundersame Brause, die direkt aus dem Brausenlabor von Pinkie Pie kommen könnte, erreichte uns auf Umwege aus Japan. Pink Pepsi ist der diesjährige Wintergeschmack von Pepsi Japan, die in der Vergangenheit schon eine Pepsi mit Esskastaniengeschmack ("Mont Blanc Pepsi") herausgebracht hatten. Der starke Bezug auf die Jahreszeiten, der sich hier in nur jahreszeitlich erhältlichen ...

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    December 22 2011

    December 20 2011

    Fritz-Cola Stevia

    Fritz-Cola Stevia

    “Was ist das für ein Etikett und wer ist diese Stevia?” frage ich mich, als ich im Drogerimarkt meines Vertrauens (sprich: Budni) nach einer Flasche Premium Cola greife. Mit der Informationen “Fritz-Cola mit Steviol-Gylkosiden aus Stevia” kann ich nichts anfangen und packe kurzentschlossen zwei Flaschen für günstige 79 Cent ein. Das Internet verrät: “Die fetten Jahre sind vorbei! fritz-kola mit Steviol-Glykosiden aus Stevia. Kalorienarm und voll im Geschmack. Natürlich mit dem maximalen Koffeingehalt.” Neben der zuckerfreien Fritz-Cola mit dem weißen Etikett bringen die Hamburger jetzt eine kalorienarme Variante auf den Markt, die statt der üblichen 42kcal/100 ml nur mit 20kcal ins Gewicht fällt. Nun trinken wir Hackerbrause aber nicht, weil sie gesund ist, sondern weil sie schmeckt und wach macht. Ich bin gespannt.

    Steviol-Glykoside (E 960) sind in der EU erst seit dem 2. Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, nachdem man sich anscheinend darauf geeinigt hat, dass das Zeug im Rahmen von realistischen Verzehrmengen keine negativen Auswirkungen auf die Fertilität hat. Das “Stoffgemischt” wird aus der in Südamerika beheimateten Pflanze Stevia rebaudiana („Süßkraut“, auch „Honigkraut“) gewonnen. Die Wikipedia lehrt weiter, dass Stevia bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker hat, nicht kariogen und für Diabetiker geeignet ist.

    Aber wie schmeckt dieses neuartige Mittelding zwischen Cola light und dem real Stuff? Der erste Schluck lässt die “Das ist keine echte Cola!”-Alarmglocken läuten. Die Süße geht doch deutlich in Richtung Süßstoff, so dass Leute, die “light” nicht mögen sich vermutlich auch mit Stevia nicht anfreunden werden können. Light-Fans, denen es auf zero calories nicht ankommt, werden es dagegen lieben. Nach etwa einer halben Flasche konnte ich mich ein bisschen daran gewöhnen, was aber auch an den 25mg/100ml Koffein liegen kann, die ich in dem Moment wirklich nötig hatte. Für die Feinheiten wäre ein Direktvergleich zwischen zuckerfreier Cola, Zuckercola und diesem in-between nötig. Auf Anhieb überzeugt bin ich jedenfalls nicht. Mögen die fetten Jahre lieber fürs erste weitergehen!

    "Was ist das für ein Etikett und wer ist diese Stevia?" frage ich mich, als ich im Drogerimarkt meines Vertrauens (sprich: Budni) nach einer Flasche Premium Cola greife. Mit der Informationen "Fritz-Cola mit Steviol-Gylkosiden aus Stevia" kann ich nichts anfangen und packe kurzentschlossen zwei Flaschen für günstige 79 Cent ein. Das Internet verrät: "Die ...

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    December 17 2011

    Hausmarke Lakritz

    Hausmarke Lakritz

    Die Hausmarke Kola haben wir bereits vor einiger Zeit in der Geschmacksrichtung Kaffee-Kola vorgestellt. Seit März 2011 gibt es eine weitere Geschmacksrichtung: “cola trifft lakritz”. Bis auf einen Zufallsfund im Juli blieb diese Kola bisher unter dem Radar und kam mir erst im Dezember wieder in die Hand.

    Zuerst zum Geschmack. Lakritz muss man mögen, aber eher so richtig schöne Salmiakpastillen. Dadurch erhält das Getränk eine gewisse Schärfe, die hauptsächlich im Mund- und nicht im Rachenraum prickelt. Durch einen leicht zitronigen Hauch wird der Geschmack abgerundet. Beim Koffeingehalt erreicht die Hausmarke die in Deutschland zulässige Obergrenze für Kolas von 25mg/100ml.

    Auf der Webseite wird mit “Die erste Cola aus Brakel!” geworben, was bei einem 17tausend Einwohner Städtchen im östlichen Teil Nordrhein-Westfalens nicht schwierig sein dürfte. Der Vertrieb erfolgt über den im westfälischen Hamm ansässigen Getränkefachgroßhandel Rabe, der diverse koffeinhaltige Getränke (Club-Mate, Flora Power, leetmate, Premium-Cola, Hermann-Kola, …) vertreibt. Bisher wurde die Hausmarke nur im Raum NRW in von Rabe belieferten Getränkefachmärkten und Clubs gesichtet.

    Die Hausmarke Kola haben wir bereits vor einiger Zeit in der Geschmacksrichtung Kaffee-Kola vorgestellt. Seit März 2011 gibt es eine weitere Geschmacksrichtung: “cola trifft lakritz”. Bis auf einen Zufallsfund im Juli blieb diese Kola bisher unter dem Radar und kam mir erst im Dezember wieder in die Hand. Zuerst zum Geschmack. Lakritz muss man mögen, ...

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    December 16 2011

    Perger Cola Orangen-Mix

    Perger Cola Orangen-Mix

    Der klassische Cola-Mix, weitestgehend einfach ‘Spezi’ genannt, ist für viele Menschen die erste Koffeinerfahrung. Zumindest für mich. Ich kann mich noch an den Moment erinnern, als meine Familie mich für alt genug befand, beim sonntäglichen Ausflug in eine Gaststätte auch ‘oan Spezi’ zu bestellen. Ich fand den Geschmack damals schon faszinierend und war mir sicher, dass dies das leckerste Getränk der Welt sein müsste. Heutzutage habe ich längst die Vorzüge anderer Getränke entdeckt, dennoch gönne ich mir gelegentlich eine Cola-Orangen-Limonade. Heute jedoch zum ersten mal eine in Bio-Qualität, Den Cola-Orangen-Mix aus der Kelterei Perger.

    Schon beim öffnen der Flasche ist ein herbes Orangenaroma zu riechen. Der erste Schluck unterscheidet sich deutlich vom Geschmack des Original-Marktführers: Die Perger-Spezi ist deutlich herber und etwas säuerlich, die süße des Karamellzuckers und Traubendicksaftes ist deutlich gemäßigter als bei Vergleichsgetränken, wie ich finde genau richtig um den herben Orangengeschmack schön zur Geltung kommen zu lassen. Der Koffeinanteil ist nicht ausgezeichent und wohl auch eher vernachlässigbar, immerhin wurde auch das Koffein aus Bio-Rohstoff gewonnen und nicht sythetisiert.

    Ein nettes Biogetränk mit mehr geschmacklichen als wachmachenden Qualitäten. Der Preis von 1,10 € je 0,3er Flasche ist für ein Bio-Getränk durchaus in Ordnung. Eine Empfehlung also eher für Menschen, die in Spezi-Erinenrungen schwelgen möchten, das Original aber zu pappsüß finden.

    Einen Herzlichen Dank an Frank aus München, der uns jeweils eine Flasche Perger und bereits rezensierte Now Cola zugesendet hat.

    Der klassische Cola-Mix, weitestgehend einfach 'Spezi' genannt, ist für viele Menschen die erste Koffeinerfahrung. Zumindest für mich. Ich kann mich noch an den Moment erinnern, als meine Familie mich für alt genug befand, beim sonntäglichen Ausflug in eine Gaststätte auch 'oan Spezi' zu bestellen. Ich fand den Geschmack damals schon faszinierend und war mir ...

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    December 12 2011

    Hackerbrause auf dem 28c3

    Hackerbrause auf dem 28c3

    Hackerbrause: Brew it yourself!
    Mittwoch (Day 2, 28.12.2011)
    18:30 bis 20:30 Uhr
    Großer Workshop-Raum A03 im Keller/Hackcenter neben dem Hardware-Hacking-Raum
    auf dem 28c3 im BCC Berlin

    Zusammen mit Philip Steffan von bausteln feiern wir auf dem 28c3 den Release unseres Buches mit einem Workshop. Zum Anstoßen gibt es Mate, die wir vor Ort frisch zusammenbrauen werden. Wir haben alle Zutaten dabei und füllen euch gern gegen eine Spende eure leere Hackerbrausen-Flasche mit frischer Mate Marke Eigenbau auf. Zum gemütlichen Austausch über Getränke (ob selbstgemacht oder nicht) ist zwischendurch natürlich auch noch Zeit. Vom Hackerbrause-Buch bringen wir eine Kiste voll mit – eignet sich zum Eigenkonsum und auch als verspätetes Weihnachtsgeschenk.

    Hackerbrause: Brew it yourself! Mittwoch (Day 2, 28.12.2011) 18:30 bis 20:30 Uhr Großer Workshop-Raum A03 im Keller/Hackcenter neben dem Hardware-Hacking-Raum auf dem 28c3 im BCC Berlin Zusammen mit Philip Steffan von bausteln feiern wir auf dem 28c3 den Release unseres Buches mit einem Workshop. Zum Anstoßen gibt es Mate, die wir vor Ort frisch zusammenbrauen werden. Wir haben ...

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    December 10 2011

    Top Mate

    Top Mate

    Wir freuen uns, über ein Ereignis mit Seltenheitswert berichten zu können: Eine neue Sorte Mate ist auf den Markt gekommen. Der Newcommer heißt Top-Mate und kommt aus dem Nordrheinwestfälischen Verl.

    Eines sticht sofort ins Auge: Top Mate wird in Einwegplastikflaschen abgefüllt und scheint daher mehr auf den Discountermarkt zu zielen als auf den Gastronomiebereich. Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass die Aufmachung recht deutlich an Club-Mate angelehnt ist: Blaues Konterfei auf gelbem Grund, blau-roter Fließtext mit URL darunter und sogar der Hinweis Alkoholfrei, laktosefrei, glutenfrei, vegetarisch, vegan findet sich auf dem Top-Mate-Etikett ebenso wie beim Materiarchen aus Münchsteinach. Der Eindruck geht deutlich in Richtung einer Discounter-Club-Mate-Kopie.

    Die Zutatenliste zumindest unterscheidet sich jedoch, ebenso der Zucker- und Koffeingehalt. Mit nur 4,12g Zucker ist Top-Mate weniger süß und mit 22mg/100ml leicht koffeinhaltiger als das Loscher-Pendant. Wie auch von Club-Mate gibt es Top-Mate in einer süßeren und koffeinhaligeren Eistee-Variante, die mit 5,12g Zucker und 24mg/100ml Koffein zu Buche schlägt.

    Der geschmackliche Unterschied ist äußerst deutlich: Top-Mate schmeckt weniger matig-bitter, weniger süß, weniger sprudelig, eigentlich insgesamt nach weniger. Die Eistee-Variante ist leicht süßlicher und nochmals weniger matig, der Gesamtunterschied zur Standardversion ist aber eher gering. Insgesamt würde ich das ganze als koffeinhaltige Teelimonade mit einem Hauch Mate bezeichnen.

    Zum Preis kann ich wenig sagen, da es mir im Handel bislang noch nicht über den Weg gelaufen ist. Die Rezensionexemplare wurden uns vom Hersteller überlassen. (Danke!)

    Die Frage, wie sehr Top Mate eine Hackerbause ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Dafür sprechen der hohe Koffeingehalt, die schamlose Raubkopie freie Bearbeitung des Club-Mate-Stils und dass kein Weltumspannendes Getränkekonglomerat sondern eine kleine Firma vor den Toren von Bielefeld das Produkt ersonnen hat. Andererseits verursachen die Plasikflasche und der doch eher seichte, auf Massenkompatibilität getrimmte Geschmack einen Punktabzug. Ob Top Mate die Gunst der koffeinbegeisterten Geeks erringen kann, wird sich wohl eher noch herausstellen. Auf jeden Fall ist Top Mate eine einsteigerinnenfreundliche Mate-Limonade für Menschen, denen Club- oder gar Leetmate zu hart ist.

    Wir freuen uns, über ein Ereignis mit Seltenheitswert berichten zu können: Eine neue Sorte Mate ist auf den Markt gekommen. Der Newcommer heißt Top-Mate und kommt aus dem Nordrheinwestfälischen Verl. Eines sticht sofort ins Auge: Top Mate wird in Einwegplastikflaschen abgefüllt und scheint daher mehr auf den Discountermarkt zu zielen als auf den Gastronomiebereich. Bei ...

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    December 08 2011

    Leetmate und Premium trennen sich

    Leetmate und Premium trennen sich </3

    Wie heute in den Blogs von Leetmate und Premium zu lesen ist, wollen die beiden in Zukunft weniger eng verflochten sein. Leetmate kümmert sich nun um die Verantwortung, mit der sich bislang Premium übernommen hatte. Auch wenn eine Trennung nach so vielen Jahren nahezu harmonsichen Zusammenseins schmerzt: immerhin wollen die beiden gute Freunde bleiben.

    Wie heute in den Blogs von Leetmate und Premium zu lesen ist, wollen die beiden in Zukunft weniger eng verflochten sein. Leetmate kümmert sich nun um die Verantwortung, mit der sich bislang Premium übernommen hatte. Auch wenn eine Trennung nach so vielen Jahren nahezu harmonsichen Zusammenseins schmerzt: immerhin wollen die beiden gute Freunde bleiben.

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