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July 01 2013

TeaMMate

TeaMMate

Gastbeitrag von @leitmedium

Etwas verloren stand auf dem Tresen des Berliner Cafés A.Horn eine Flasche »TeaMMate«. Das an eine mexikanische Lucha-Libre-Wrestler-Maske erinnernde Etikett sticht optisch durchaus hervor. Gekauft.

Die Rückseite der Flasche und die Facebook-Seite erklären, dass TeaMMate einen sozialen Fokus hat. Im Gegensatz zur gerade erst erschienenen Fair-Trade-Produkt ChariTea Mate kann bei TeaMMate jedoch vorgeschlagen und abgestimmt werden, für welches reagionale soziale Projekt gespendet wird:

TeaMMate sammelt für soziale Projekte in deiner Region und du kannst mitbestimmen, wo das Geld hingeht.

Wenn du eine Idee hast, wer in deinem Kiez am dringensten Unterstützung braucht, dann schicke uns einfach hier eine Nachricht.

Bis zum 31.12.2013 werdet ihr dann per Abstimmung entscheiden, welches Projekt die ersten 50 % des bis dahin erwirtschafteten Gewinns bekommt.

Die 0.5er Glasflasche schäumte beim Öffnen recht stark, obwohl sie seit mehreren Stunden ruhig im Kühlschrank stand. Der erste Schluck wirkt erst fruchtig mit relativ viel Kohlensäure. Dann kommt jedoch ein überraschend herber Geschmack, der an eine Mischung aus Lakritz, verbranntem Zucker und Zigarette erinnert. Es fällt mir schwer, nicht das Wort "eklig" zu verwenden und ich würde mich nicht wundern, wenn es sich gar um eine Fehlproduktion handelt. Mehr als die drei für diese Rezension notwendige Schlucke waren nicht möglich – das erste mal bei einer Flasche Mate.

Die Inhaltsstoffe von TeaMMate sind mit Wasser, Kohlensäure, Glucose-Fructose-Sirup, Zucker, Mate-Extrakt, Aroma Koffein, Zitronensäure und weiteren Aromastoffen durchschnittlich. Einen großen Abzug in der B-Note gibt es für den Zusatz vom zweifelhaften Zusatzstoff E150d.

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February 12 2013

23 Bilder und einige Worte zu Mate und Club-Mate

23 Bilder und einige Worte zu Mate und Club-Mate

Ole Reißmann hat eine hübsche Bildergeschichte zusammengestellt. Schaut sie euch doch mal an!

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Reposted byCarridwenFreXxXm68kasphantixwonkoMeraripsyentistKryptoniteaperture

November 09 2012

Demnächst: Premium-Skull

Demnächst: Premium-Skull

Was war eigentlich mit Skull? Wir erinnern uns, diese Brause auf Schwarzteebasis, die alles andere ist als süß und von der wir, nunja, seit einiger Zeit nichts mehr gehört haben und die in den Späti-Regalen rar geworden ist? Es gib neues zu vermelden: Uwe Lübermann, der uns als Wirtschafts-Hacker und Hackerbrausen-Inkubator bestens bekannt ist, übernimmt nicht das Ruder, sondern lässt es sich übergeben. Wir sind gespannt!

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October 01 2012

Meta Mate Bar Invasion

Meta Mate Bar Invasion

Johl wurde für eine Mateverkostung in die Meta Mate Bar eingeladen. Da wir (ands und amethyst) zu Besuch in Berlin waren und Hackerbrausen mögen, haben wir uns interessiert angeschlossen. Dort angekommen, bekamen wir die Gelegenheit, neben neuer Mateschokolade :3, unter anderem die folgenden Mategetränke zu probieren:

Die neue 1337Mate

Die 1337Mate hat mit ihrem, wie immer, auffälligen Etikett (ein Einhorn!), sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Johl berichtete bereits darüber. Wir empfanden sie als erfrischend und gut über den Abend trinkbar. Sie ist etwas milder, als vor ihrem Neustart und kam in einer 0,5L-Flasche zu uns.

The Maté Factor Fresh Green Lemonade

Diese Mate stach im Geschmack sofort zwischen den anderen Mategetränken hervor. Sie ist weniger ein klassisches Mateerfrischungsgetränk, als ein matiger Zitronensaft. Sie schmeckte sehr intensiv und fruchtig. Ist daher auch etwas dickflüssiger und enthält kaum oder keine Kohlensäure. Das Etikett auf der 0,33L-Flasche zeigt eine Zitrone, Mateblätter und ein Mategefäß. Der Hersteller verkauft in seinem Online-Shop bisher nur verschiedene Mate-Tees. Dies ist also möglicherweise ein Versuch, in Zukunft auch ein Erfrischungsgetränk anzubieten.

Selbstgebraute Mate der Meta Mate Bar

Zum Schluss bekamen wir ein sehr matiges Mategetränk angeboten, das noch in der Entwicklungsphase steckt. Es wurde von der Meta Mate Bar in Eigenproduktion aus frischen Blättern und ohne Zusatz von Zucker gebraut. Stattdessen verwendeten sie Stevia, welches einen deutlichen Eigengeschmack hat, den man von anderen Hackerbrausen nicht unbedingt kennt. Wir sind gespannt, was daraus wird.

Wir bedanken uns bei der Meta Mate Bar für diesen wachen Tag.

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March 16 2012

Manhattan Special

Manhattan Special

It was once ubiquitous on the streets of New York City.  Made since 1895, this thick and sweet drink of coffee, seltzer and a lot of sugar was a rite of passage for a few generations of New Yorkers.  Today, Manhattan Special mostly survives from the pleasant memories of retirees and a small but growing segment of local hackers who prefer its candylike taste to Club-Mate.

However, it seems that finding Manhattan Special is about as difficult as finding Club-Mate in New York.  You can easily order it online, but finding a store that carries it in Manhattan is rather difficult feat.  A message posted on their retail locator went unanswered.   I looked in several delis throughout the lower half of Manhattan, half of whom admitted to knowing about it without giving me a lead on where I could find it.  Even local aficionados of the drink couldn’t tell me exactly where they found it, only that it “should be” available at one out of every five random bodegas in Brooklyn.  I was about to give up when I managed to stumble across a deli that carried it through seamless.com.

For as much hassle as I went through to find it, I ended up expecting something a bit more special and nuanced.  Unfortunately, it’s rather unremarkable.  Just as Club-Mate’s flavor resembles the tea it comes from, a vague notion of coffee flavor comes through in the taste of Manhattan Special.  Those who drink coffee with a lot of sugar will likely find it pleasing, though others may find their palates offended by the bold texture and overpowering sweetness.  It’s little wonder that children seem to love it, while adults might find it a bit hard to take.  It’s only lightly carbonated, and tends to go flat unusually quickly.  The flavor seems like it could very easily be replicated with thick bland coffee, seltzer and sugar.

Served cold or at room temperature doesn’t seem to make much of a difference in terms of flavor, though I would strongly recommend against opening an unchilled bottle.

As far as caffeine content, there doesn’t seem to be a noticeable difference between Manhattan Special and a like amount of coffee.  Admittedly, after the fourth one, I began to enjoy the flavor much more but I had to resort to Club-Mate to keep myself awake.

If you can find it, it’s definitely worth trying once but I find it hard to believe that it’ll emerge to be a legendary Hacker drink.

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March 09 2012

halal

halal

Hier trifft sich also muslimische Tradition mit der westlich verorteten Leistungs- und Partykultur: Wo, wenn nicht in Kreuzberg lässt sich ein so wunderbares kuturelles Mashup finden wie ein Energy-Drink namens halal. Das zertifiziertermaßen nach islamischem Recht gestattete Getränk wird in der Schweiz produziert und ist derzeit in mehreren Berliner Spätis zu bekommen.

Das Dosedesign ist wunderbar schlicht, lediglich der Name des Getränks weist in pseudoarabischen Lettern auf das Alleinstellungsmerkmal der Brause hin. Ein Werbeplakat zum Getränk fasst es zusammen mit den Worten “Einfach erlaubt!”

Doch schmeckt ein halaler Energy-Drink anders als das unzertifizierte Leitkulturpendant? Nicht im geringsten. Kein Wunder, denn die Zutaten sind die selben wie in anderen Energy-Drinks auch. Halal hebt sich geschmacklich nicht von anderen Gummibärchenwässerchen ab.

Lässt sich trinken und wirkt, wieso also nicht? In irgendwelchen Gefährderdateien islamismusparanoider Innenminister stehen überwachungskritische Netzeingeborene ja vermutlich sowieso schon. Wer also statt in der Macchiato-Taverne mal im Shisha-Café das Internetz vollschreiben möchte, findet mit diesem Wachmacher womöglich ganz neue Freunde.

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March 01 2012

Deichhacking und Wirtschaftsbrausen mit Uwe Lübbermann

Deichhacking und Wirtschaftsbrausen mit Uwe Lübbermann

Uwe, das ist der Kopf von Premium Cola. Oder auch der wohlwollende Diktator von Premium Cola. Der tweetete mich letzte Woche an, warum wir denn Premium Cola nicht mit ins Hackerbrause Quartett genommen hätten?! Und Recht hat er! Das ist ein Skandal! Da hilft auch keine Herumlamentiererei. Jedenfalls konnte ich Uwe damit erfreuen, dass Premium zumindest als Vertrieb auf der Mojo Cola Spielkarte lobend erwähnt wird. „Die Cola des Hamburger Mojo Clubs wird von Premium vertrieben. Laut Website bedeutet das: Fair, ökologisch und ohne Wettbewerb wirtschaften und arbeiten. Daumen hoch dafür!“ Das freute Uwe wiederum so sehr, dass er mich zu einem Deichspaziergang in seiner Nachbarschaft am Rande von Rothenburgsort (GPS 53.512858,10.061831) einlud „@SKUDIJ das ja cool, lass dann übern Deich laufen, und ich erklär wie ernst wir das meinen. […]“.

So geschah es, dass Uwe mich gestern an der S Bahn Station abholte und mit mir in seinem Smart zum Deich fuhr. Ein Smart würde ihm völlig reichen, denn 9 (neun!) Getränkekisten würden dort hineinpassen. Über eine Stunde lang spazierten wir durch die vorstädtische, diesige Hamburger „Natur“ und der wohlwollende Diktator von Premium erklärte mir bis ins kleinste Detail die Abläufe des alternativen Wirtschaftssystems von Premium Cola (siehe Foto). Ich werde hier nicht alles wiederholen, denn ihr könnt es im Hackerbrause Buch und hier nachlesen. Aber ein paar darüber hinaus gehende Infos habe ich von Uwe bekommen, die ich euch nicht vorenthalten will.

Die Übernahme des wirtschaftlichen Hacks gabs inzwischen auch in anderen Unternehmen als Premium. Ein paar Getränke Hersteller*innen haben das System komplett oder teilweise übernommen. Was Unternehmen mit anderen Produkten betrifft, so sieht die Sache noch etwas mau aus. Aber immerhin: Ein Zahnbürsternhersteller hat sich im Mai 2010 nach der Lektüre eines Taz Artikels über Premium inspirieren lassen (war es dieser oder vielleicht dieser) und ist nun auch fleißig dabei das kapitalistisches Wirtschaftssystem zum Guten zu hacken. Bei Premium hat der wohlwollende Diktator – ähnlich wie der Präsident beim Patriot Act in den USA – das Recht, Entscheidungen alleine durchzusetzen oder zu blocken. Zum Glück hat Uwe dieses Recht in zehn Jahren Premium nur zwei Mal genutzt. Und genau das macht ja einen wohlwollenden Diktator aus, dass er keine willkürlichen oder sich selbst übervorteilenden Entscheidungen trifft.

Noch zwei Dinge zum Schluss.
Gegebenenfalls hat Uwe Ressourcen, eine Person für die Pressearbeit auf 400 Euro einzustellen. Falls ihr euch angesprochen fühlt, klopft einfach mal bei ihm an.

Damit wär ich auch schon beim zweiten verbleibenden Punkt: Das Premiumbetriebssystem ist ein wahnsinnig gut durchdachtes Modell, das wirklich alle Nischen der Nachhaltigkeit (Soziales, Ökologie und Ökonomie) zu erfüllen versucht. Die frohe Kunde, dass Wirtschaften auch anders funktionieren kann, muss weiterverbreitet werden.

Zusatzinfo für Unternehmen, die keinen Bock mehr haben, Teil des ausbeuterischen Kapitalismus zu sein: Einfacher kann es Unternehmen garnicht gemacht werden, Sand im Getriebe zu werden und ihren Betrieb auf alternatives nachhaltiges Wirtschaften umzustellen. Bietet doch das Premiumbetriebssystem ein transparentes Rezeptwissen dafür an. Uwe hat sicher mal wieder Zeit und Muße für einen Deichspaziergang, wenn Anschubberatungsbedarf dahingehend besteht.

Ach ja, ein Hackerbrause Quartett hab ich ihm geschenkt. Das war das mindeste, was ich zurück geben konnte für dieses unbezahlte alternative Spazier-Seminar über alternatives Wirtschaften.

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February 15 2012

Hackerbrause Quartett jetzt erhältlich

Hackerbrause Quartett jetzt erhältlich

Unsere Freund_innen von Red Quartett haben ihr erstes Quartett in die Welt gesetzt. Wer die Anzeige in unserem Buch entdeckt hat weiß, dass es sich dabei um ein Hackerbrause-Quartett handelt, dass wir euch natürlich ganz besonders ans Herz legen wollen. Bald schon wird man in den Schulbussen wie in Hackerspaces hören können, wie sich Leute Sätze wie “Undergrundfaktor 4!” “Stich! Koffeingehalt 15 Gramm pro 100 Milliliter!” “Stich!” um die Ohren hauen.

Wir sind gespannt, was für geekige Quartette sich Jana und Moritz als nächstes einfallen lassen. Das Quartett kann ab sofort online über den Grrr Mailorder für 6 Euro bestellt werden. Bis März Versandkostenfrei!

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Reposted byZaubertrankposiputt

February 02 2012

Klackerlaken

Klackerlaken

Zwar nicht koffeinhaltig, aber nicht völlig unrelatiert sind die Klackerlaken (oder Materlaken oder Drinkenlights) von Mey Lean Kronemann: LED-Throwies die die Fähigkeit zum rappeln, klackern und umherwuseln erworben haben und sich besonders gut aus Mateflaschendeckeln und Kolakronkorken bauen lassen.

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January 21 2012

January 18 2012

Hackerbrause im Unifunk Osnabrück

December 27 2011

December 22 2011

Hackerbrause im Bayrischen Rundfunk

October 02 2011

Neues altes zur Zickzack Aktivbrause

September 14 2011

ONe – The Functional Drink

ONe – The Functional Drink

“Ideal zum Mixen” soll dieser Drink sein, laut Homepage. Das so angepriesene Getränk versteht sich als “coffeinhaltiges Erfrischungsgetränk auf Pflanzen-Vitamin-Basis” und enthält unter anderem die Vitamine B und C sowie Guarana-Koffein. Nach einem ernüchternden Blick auf die Zutatenliste sieht mensch dann doch, dass es sich eher um ein Getränk auf Wasser- und Zuckerbasis handelt, wie so viele.

Aber nun zum Geschmack – “Öm” oder “Nöm”, das ist hier die Frage! Nach dem Öffnen verströmt ein süßlicher Gummibärchen(?)-Geruch, wie nach dem Öffnen von Red Bull. Leider/zum Glück habe ich schon lange keinen Red Bull mehr getrunken, so dass mir nur ein vager Vergleich möglich ist. Beim Kauf von ONe dachte ich erst, es wäre eine Brause, aber es ist anscheinend doch ein Energy Drink – oder? Riecht und schmeckt jedenfalls so. Aber wieviel Koffein ist drin? Steht nicht auf der Flasche, ist also nicht kennzeichnungspflichtig, somit wohl unter 15mg/100ml (§47a LMBG). Red Bull hat da schon eher 32mg/100ml. Es ist also eher wie ein Energy Drink ohne viel Energy. Hmmm.

Fazit: schmeckt nicht besonders, hat nicht besonders viel Koffein und die Aufmachung als Nahrungsergänzung klappt irgendwie auch nicht – ich werde hier in meiner Meinung bestätigt. Die Flasche hat inklusive Pfand 1,50 Euro gekostet (bei meinen Dealer Fulda-Getränke). Vielleicht hol ich mir bei Bedarf nach einer Mischkomponente für die nächste Party doch lieber die 1-Liter-Energie-Drink-Flasche von Netto. Prost!

\"Ideal zum Mixen\" soll dieser Drink sein, laut Homepage. Das so angepriesene Getränk versteht sich als \"coffeinhaltiges Erfrischungsgetränk auf Pflanzen-Vitamin-Basis\" und enthält unter anderem die Vitamine B und C sowie Guarana-Koffein. Nach einem ernüchternden Blick auf die Zutatenliste sieht mensch dann doch, dass es sich eher um ein Getränk auf Wasser- und Zuckerbasis handelt, ...

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June 10 2011

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: “Rotkehlchen – Cola Ingwer Chili”. Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen 22mg/100ml Koffein.

Nach dem ersten Öffnen fällt eine aus der Flasche aufsteigende bissig-süße Billig-Cola-Note auf. Kein Wunder, denn die Brause besteht fast zu hundert Prozent aus Wasser und Zucker. Der Geschmack ist ebenso wie der einer billigen, übersüßen Cola, im Abgang gibts dann aber scharfes Chili-Brennen im hinteren Mundraum (gut auszuhalten). Von Ingwer fehlt meiner Meinung nach jede Spur, aber ich finde auch immer nicht, dass Ginger Ale nach Ingwer schmeckt. Das Mouthfeeling ist insgesamt eher fade, aber pappig am Gaumen. Fazit: schmeckt irgendwie wie eine scharfe Kinder-Cola mit viel Koffein. Ansonsten fährt das Getränk nicht auf der hippen Ökoschiene, sondern wird mit künstlichen Säuerungsmitteln und Farbstoffen verfeinert. Die Rotkehlchen-Farbe ist also Fake und wird nicht aus echten Rotkehlchen gewonnen. Immerhin die Chili- und Ingwerextrakte scheinen natürlich zu sein.

Die angegebene Webseite rotkehlchen.net ist irgendwie noch nicht online, immerhin scheint sie laut Zitat der Ausweichseite gerade am Entstehen zu sein. Auf der Seite perlaqua.de des Herstellers steht das gleiche. Anscheinend ist das Getränk so neu, dass es noch nicht im Internet existiert – Gold für alle Hipster_innen, gruselig für uns Hacker_innen. Ich warte nach dem Genuß jetzt also ab, ob ich Ausfallerscheinungen bekomme und trinke zur Stillung meines armen Gaumens (das Chili…) erst mal Apfelschorle. Prost!

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: "Rotkehlchen - Cola Ingwer Chili". Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen ...

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May 25 2011

April 13 2011

SCHO-KA-KOLA

SCHO-KA-KOLA

Wir machen noch einen Seitensprung und stellen statt einer Brause ein völlig anderes Produkt vor, da es weiterhin so gut zu Berlin passt. Es ist eine energiespendende Schokolade, die bereits mehr als 75 Jahre Tradition auf dem Buckel hat, die SCHO-KA-KOLA. Sie wurde 1935 in Berlin von der Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH entwickelt und vertrieben. Ab Ende der 1960er-Jahre wurde sie dann vom Kölner Schokoladenproduzenten Stollwerck AG produziert. Seit 2005 gibt es die SCHO-KA-KOLA GmbH in Berlin, womit diese Schokolade wieder zu ihrem Heimatstandort zurückgekehrt ist.

Das einzigartige an SCHO-KA-KOLA ist der außergewöhnlich hohe Koffeinanteil in einer Schokolade. Auf der Seite der schmucken und einfach zu öffnenden Metalldose mit dem rot-weißen Logo liest sich „Die Energie-Schokolade mit ca. 200mg Koffein (0,2%) pro Dose“. In der Dose sind zwei Scheiben Schokolade übereinander zu Achteln portioniert. Das ergibt somit 12,5mg Koffein pro Schokoladenstück zu 6,25g – oder wie es die Rückseite ausdrückt: „4 Ecken SCHO-KA-KOLA enthalten etwa so viel Koffein wie ein starker Espresso.“ (oder wie 250ml Club-Mate).  Das Koffein kommt aus dem beinhaltendem Kakao, Kaffee und der Kolanuss.

Nicht jeder Supermarkt führt die SCHO-KA-KOLA. Aber oft findet man sie an Tankstellen oder an Bahnhöfen, da dieses ein guter Wachmacher ist.

Wir machen noch einen Seitensprung und stellen statt einer Brause ein völlig anderes Produkt vor, da es weiterhin so gut zu Berlin passt. Es ist eine energiespendende Schokolade, die bereits mehr als 75 Jahre Tradition auf dem Buckel hat, die SCHO-KA-KOLA. Sie wurde 1935 in Berlin von der Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH entwickelt und vertrieben. ...

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April 12 2011

Kaffee, Cafés, Spezialitäten und Röstereien

Kaffee, Cafés, Spezialitäten und Röstereien

Mehr oder weniger aus Zufall kamen am heutigen Vorabend zur re:publica 2011 die in verschiedenen Städten Deutschlands wohnenden Autoren dieses Blogs zusammen. Zwar hat der Autor dieses Artikels seit längerer Zeit einen Account für dieses Blog, jedoch sind bisher Artikel ausgeblieben. Der Grund liegt darin, dass die im allgemeinen Handel erhältlichen koffeinhaltigen Erfrischungsgetränke hier bereits größtenteils vorgestellt wurden. Im allerersten Artikel dieses Blogs wurde als Ziel gesetzt „koffeinhaltige Erfrischungs- und Genussgetränke, die wir Hackerbrausen nennen, ein wenig näher zu beleuchten und Wissen aus dieser wissenschaftlich kaum fassbaren Ecke zusammen zu tragen“. Die Themen Kaffee und Heißgetränke im Allgemeinen wurden bisher etwas stiefmütterlich behandelt. Abgesehen vom Dirty Chai, der – wie dem Autor bereits mehrere Male aufgefallen ist – inzwischen einen recht hohen Bekanntheitsgrad – zu dem möglicherweise auch dieses Blog zu einen gewissen Teil beigetragen hat – erlangte.

Kommen wir zu dem wichtigsten Genussgetränk des Hackers: Kaffee. Wir empfehlen an dieser Stelle den großartigen Podcast Chaosradio Express CRE119 zu Kaffee. Jede Minute dieses Podcasts ist ein Genuss. Dieser Podcast schlägt in eine Kerbe, die einen seit mehreren Jahren in der Hacker-Szene zu beobachtenden Trend trifft. Dieser besteht darin, „ordentlichen Kaffee“ zuzubereiten. Soll heissen, die Abkehr vom 08/15-Filterkaffee mit gemahlenen Bohnen aus dem Supermarkt, hin zu selbst gemahlenem Kaffee zubereitet in einer Espressomaschine oder einer Espressokanne. Was auch noch so gerade eben durchgeht ist Filterkaffee aus einer „besonderen“ Röstung, dessen feine Note Zunge und Gaumen des Hackers belebt.

Die Röstung ist dabei ein Prozess in der Kette der Kaffeezubereitung, der selten vom Genießer selbst durchgeführt wird, aber dem beigewohnt werden kann. In den vergangenen Jahren sind in vielen Städten wieder neue Röstereien eröffnet worden, die dem Besucher einen Blick auf die Röstmaschine gewähren. Gerne wird erklärt, wie die hellen Bohnen geröstet werden, welche verschiedenen Arten der Röstung existieren und wodurch der besondere Geschmack des Kaffees entsteht. Jede Rösterei hat ihre eigene „Hausmarke“, die durch die Mischung verschiedener Kaffeesorten und deren Röstung entsteht. Der Autor dieses Artikels stöbert gerne Kaffeeröstereien auf, um vor Ort diese Hausmarke zu probieren. Da Geschmäcker bekanntlich unterschiedlich sind, wird es recht schwierig, eine objektive Beschreibung zu formulieren. Aber möglicherweise animieren die Berichte unsere Leser_innen einen Schritt vor die Tür zu wagen und eine Kaffeerösterei oder -café aufzusuchen.

Die Diskussion im Autorenteam war kurz: Wir werden dieses Blog um die Welt des Kaffees bereichern. Ihr könnt euch auf Artikel zu Röstereien, Kaffeezubereitung und -spezialitäten freuen!

(Artikelbild von Heike Tillmann unter CC-by-sa 2.0/de)

Mehr oder weniger aus Zufall kamen am heutigen Vorabend zur re:publica 2011 die in verschiedenen Städten Deutschlands wohnenden Autoren dieses Blogs zusammen. Zwar hat der Autor dieses Artikels seit längerer Zeit einen Account für dieses Blog, jedoch sind bisher Artikel ausgeblieben. Der Grund liegt darin, dass die im allgemeinen Handel erhältlichen koffeinhaltigen Erfrischungsgetränke hier ...

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March 06 2011

Spezi e:nergy

Spezi e:nergy

Spezi ist in Deutschland ja de facto der Gattungsbegriff für Cola-Orangenlimo-Mixgetränke. Umso erstaunlicher ist es, dass aus dem Hause dieses seit mehr als 50 Jahre hergestellten Getränks nun eine Innovation zu vermelden ist: Spezi e:nergy.

Hier scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Einem Klassiker einfach den Koffeingehalt aufstocken, Taurin hinzufügen und es als Energy-Drink vermarkten. Das schmeckt dann noch deutlich genug nach Original, dennoch melden die Geschmacksnerven eine kräftige Gummibärchen-Note. Es schmeckt zwar nicht schlecht, bleibt aber seltsam.

Der Koffeingehalt ist mit 32mg/100ml auf dem Niveau typischer Energy-Drinks, der Preis von 1,50 Euro in irgendeinem Berliner Späti ist verschmerzbar. Das hackerbrausentechnische Neuland der Energydrinkisierung mit der altbackenen Marke Spezi zu verheiraten mutet dennoch ungewöhnlich an, ob Spezi e:nergy einen Platz in den Reigen etablierter Hackerbrausen findet, bleibt abzuwarten.

Spezi ist in Deutschland ja de facto der Gattungsbegriff für Cola-Orangenlimo-Mixgetränke. Umso erstaunlicher ist es, dass aus dem Hause dieses seit mehr als 50 Jahre hergestellten Getränks nun eine Innovation zu vermelden ist: Spezi e:nergy. Hier scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Einem Klassiker einfach den Koffeingehalt aufstocken, Taurin hinzufügen und es als Energy-Drink vermarkten. ...

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