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August 25 2013

Coffaina Cola

Coffaina Cola

Alice: Guck mal, es gibt von diesem Koffein-Pulver jetzt auch ein Getränk.
Bob: Oha! 32 mg/100 ml, nicht schlecht.
A: Warte, ich mach mal ein Foto hier beim Trödelladen.
B: Diese Colas mit viel Koffein schmecken ja oft nicht sooo geil, sondern ziemlich süß und pappig.
A: Hm, viel Kohlensäure ist wirklich nicht drin. Riecht wie Aldi-Cola.
B: Tja. Mir ist das zu süß. Hat nicht wirklich Aroma.
A: Ich bilde mir auch ein, dass man bei der Menge das Koffein auch etwas bitter durch schmeckt. Aber ist hier aus Kreuzberg.
B: Das ist wohl ganz neu. Auf der Coffaina-Website steht noch gar nichts, nur auf Facebook.
A: Den schalen Rest aus der Flasche fand ich jetzt wirklich nicht mehr so gut. Da sollte man sich vielleicht lieber das Pulver kaufen und es in ein Getränk schütten, das man auch mag.
B: Wenigstens ist das Etikett hübsch und das Foto ist gut geworden.

Ca. 1,50 Euro in ausgewählten Berliner Spätis.

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July 06 2013

Ein kleines Gespräch mit Klaus Dörrenhaus von VOLT Cola

Ein kleines Gespräch mit Klaus Dörrenhaus von VOLT Cola

Über den Nachfolger der JOLT Cola, die namensähnliche VOLT Cola, schrieben wir bereits. Zufälligerweise traf ich bei der in Köln stattfindenden SIGINT den Geschäftsführer der für den Vertrieb zuständigen Firma, Klaus Dörrenhaus. In einem gemütlichen Gespräch bei einer kalten VOLT in der Kölner Abendsonne unterhielt ich mich mit ihm über VOLT und die JOLT, die er vorher vertrieb.

Am stärksten bewegte mich die Frage, ob er den Vertrieb von JOLT in Deutschland und Europa inspiriert durch den Film Hackers aufnahm. In dem Film “Hackers” von 1995 wurde JOLT von den beiden “Master-Hackern” Razor und Blade als das Getränk der Hacker-Szene angepriesen: “Jolt Cola: The soft drink of the elite hacker.” Ich erinnere mich an Hacker, die mit großen Augen eine JOLT tranken und sich an den Film erinnerten. Die Story wäre zu schön, um wahr zu sein, aber die Realität ist viel langweiliger. Klaus lernte die Hersteller von JOLT auf der Kölner Genusswarenmesse Anuga (eigentlich Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung) bereits 1993 kennen und hatte dann 1995 die Lizenz zum Vertrieb in Europa. Somit kam die JOLT jahrelang aus der alten Cola-Stadt Köln, in der bereits 60 Jahre vorher die afri Cola hergestellt wurde. Mehr zur Hintergrundstory von jolt gibt es übrigens im Buch zum Blog Hackerbrause: kurz & geek (Link dorthin rechts in der Box).

In der zweiten Hälfte der 0er-Jahre wurde es nach Geschmacksexperiementen in diversen Farben immer ruhiger um JOLT. Das hing damit zusammen, dass das Unternehmen in den USA verkauft wurde und dann später pleite ging. 2010 war es dann ganz aus für JOLT. Aber Klaus wollte weiterhin eine Cola vertreiben, die vom Geschmack her gleich ist. Für die Erfinder aus den USA war dieses kein Problem – schließlich begleitete beide bereits eine jahrelange geschäftliche Freundschaft. Nur der Markenname war vergeben. Doch Klaus registrierte schon vor Jahren die Marke VOLT für Getränke. Somit wurde die JOLT Cola als geschmacklich gleiche VOLT Cola neu aufgelegt – nur der Koffeinanteil (aus natürlichem Koffein) wurde auf den Maximalwert von 32mg/100ml erhöht.

Wir unterhielten uns noch über die Darreichungsform. Derzeit gibt es die VOLT nur in 0,5l Dosen. Persönlich mag ich wiederverschließbare Glasflaschen lieber, damit bei einer unkontrollierten Bewegung am Rechner nicht direkt die Tastatur (oder das Mainboard) gebadet wird. Glasflasche deshalb, da sie sich einfach besser anfühlt als eine Plasteflasche.

Inzwischen ist die VOLT in diversen Einzelhandesgeschäften im Rhein-Ruhr-Gebiet zu haben. Deutschlandweit kann über die Webseite geordert werden.

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March 15 2013

Bionade Cola

Bionade Cola

Lassen wir die Brausepolitik ausnahmsweise mal bei Seite und fassen uns kurz: Bionade, der Bio-Softdrink-Veteran aus Franken, der seit einiger Zeit zu Radeberger/Dr. Oetker gehört, hat jetzt auch eine Cola im Sortiment. Das “biologische Erfrischungsgetränk mit natürlichem Koffein” wird, wie bei Bionade üblich, durch Fermentation hergestellt. Die Bionade Cola enthält entsprechend Malz, außerdem einen grünen Kaffeebohnen-Kräuterextrakt und Holunderblütensaftkonzentrat. Das Aroma ist natürlich “natürlich”, aber nicht weiter deklariert. Schade.

Im Geschmackstest hinterlässt die Bionade Cola ein zwispältigen Eindruck: Positiv fällt auf, dass es sich hier nicht um jet another Cola-Gummibärchen-Cola handelt. Das mit der Fermentation schmeckt schon anders. Wie Bionade eben. Darüber hinaus bleibt aber nicht viel hängen. Die Cola ist nicht wirklich süß, die Säure aber auch nicht wirklich fruchtig. Die Cola schmeckt ein bisschen herb, aber nicht auf eine interessante Art. Wer den typischen Bionadegeschmack mag, macht hier aber nichts falsch. Über den Koffeingehalt erfahren wir übrigens nichts: Etikett und Internet hüllen sich diesbezüglich in Schweigen, betont wird lediglich der vergleichsweise niedrigere Zuckergehalt. Weil Gesund und so. Viel Koffein wird’s wohl nicht sein. Ich bin unbeeindruckt.

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Tags: Cola Bio

July 06 2012

Nuka Cola

Nuka Cola

WAR, War never changes.
Mit diesen Worten beginnt die Geschichte von Fallout, die den Spieler in eine postapokalyptische Dystopie unserer eigenen Welt entführt. Nahezu die komplette Erde wurde durch einen Atomkrieg im Jahre 2077 verwüstet und die wenigen, die nicht sofort verbrannten oder den Strahlentod starben, mussten in einer lebensfeindlichen und todbringenden Welt überleben. Weite Teile des Planeten wandelten sich in Ödland, und der (namensgebende) Fallout verteilte die Radioaktivität in jeden Winkel der Erde. Doch jene, die all die Widrigkeiten überlebten, begannen irgendwann den Versuch eine neue Zivilisation aufzubauen. Bald schon erhoben sich die ersten kleinen Siedlungen aus der atomaren Asche.

Fallout (Computerspiel) – Wikipedia

Wenn eine Hackerbrause gleichzeitig ein Item in einem Computerspiel ist und die Kronkorken in der postapokalyptischen Welt der Hintergrundstory als Zahlungsmittel eingesetzt werden, dann kann man das Getränk mit Fug und Recht als dreifach nerdig bezeichnen.

Dankenswerterweise hat uns die gar nicht fiktionale Nuka Cola Company aus den Weiten des Internets drei Flaschen zur Probe zugesendet, weswegen wir in den Überresten einer in Berlin abgestürzten Raumstation  zur Verkostung schreiten konnten.

Es gab: Nuka Cola Classic, Nuka Cola Victory und Nuka Cola Quantum. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Zweimal “naja, geht so” und einmal trafen wir tatsächlich auf ein durchaus interessantes Postapokalyptus-Bonbon für Cola-Bären.

Nuka Cola Classic ist keine Cola, die uns geschmacklich überzeugte. An leckere Markencolas wie Afri oder Vita reichte der flache, uninspirierte Geschmack nicht heran, von engagierten Indie-Brausen wie Premium ganz zu schweigen. Die Cola kommt recht bland daher und erinnert im Abgang an River Cola — eine klassische Supermarktbrause für Menschen, die auch mit Coca-Cola zufrieden wären.

Nuka Cola Victory leidet leider unter der gleichen geschmacklichen Ausdruckslosigkeit. Eine Brause mit Fruchtextrakt und echtem Ginseng — da wäre mehr drin gewesen. Als Sammlerstück (die “Victory”-Variante ist immerhin im Computerspiel eine der selteneren) okay, aber geschmacklich hatten wir in diesem Blog durchaus schon bessere Getränke. Dabei schmeckt Victory nicht schlecht oder gar ekelhaft; es verbleibt einfach ein gewisser uninspirierter Geschmack im Mund, der sich am treffendsten mit “meh!” zusammenfassen lässt.

Nuka Cola Quantum ist streng genommen gar keine Cola, sondern ein Energydrink und verströmt beim Öffnen auch den typischen Geruch. Da wir gegenüber Energygetränken traditionell eher kritisch eingestellt sind, waren die Erwartungen nicht besonders hoch, doch dann… Hoppla! Quantum leuchtet nicht nur blau im Schwarzlicht (“Was ist das?” – “Blaue Cola!” – “Und was macht sie?” – “Sie leuchtet blau!”), sie schmeckt auch irgendwie anders. Unsere Vermutung ist, dass so ein Energydrink schmeckt, der ohne das sonst unvermeidliche Taurin auskommt — ganz ohne die sonst übliche Gummibärenhaftigkeit kann sich das leicht kräftige Aroma des Guaranas entfalten. Quantum überrascht jedenfalls und könnte durchaus geschmacklich als Referenz für Energydrinks herhalten.

Zweimal (geschmacklich) Daumen runter, einmal unerwartet ein Daumen rauf — aber seien wir ehrlich, die meisten Menschen werden Nuka Cola nicht allein wegen des Geschmacks bestellen (ausserhalb des Internets dürfte es dieses Getränk noch nicht geben), sondern als Geschenk für Gamer oder zur Vorbereitung auf die verstrahlte Welt nach dem nächsten Atomkrieg.

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July 02 2012

Colas aus Österreich

Colas aus Österreich

Bei einem Supermarkteinkauf im Land des roten Bullen habe ich mich in der Getränkeabteilung nach leckeren Hackerbrausen umgeschaut, die es in Deutschland nicht gibt. Fündig bin ich bei den Colas geworden und habe je eine Dose S Budget Engery Cola und Black Jack Cola mitgenommen. Ersteres ist eine Eigenmarke von Spar. Eine Cola mit 26 mg Koffein auf 100 ml, die dazu noch Taurin und Guranaextrakt enthält. Die Budget Energy Cola wird in 250 ml Dosen verkauft, deren Design in erster Linie Sparsamkeit symbolisieren soll. Die Black Jack Cola dagegen kommt in einer schwarzen 0,33l Dose daher. Auf der Dose erfahren wir leider nichts über den Koffeingehalt, und auch der Blick auf die Website bleibt ergebnislos. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Nur irgendwas mit Flash, Autoplay und flacher Werbung für die männliche Zielgruppe (“Ein Mann muss tun was ein Mann tun muss!”).

Beim Geschmackstest hinterlässt Black Jack Cola keinen positiven Eindruck. Die Cola schmeckt klebrig-süß und ist nicht besonders aromatisch. Sie besticht weder durch ihre Würze noch durch die Säure. Ich gehe davon aus, dass der Koffeinerhalt irgendwo um die 20 mg/100 ml liegt. Eine Mackerbrause, die man ruhigen Gewissens im Regal stehen lassen kann.

Der erste Schluck aus der Budget-Dose dagegen ist “huiiiii!”. Das schmeckt anders als herkömmliche Colas. Aber schmeckt es gut? Lasst es mich so sagen: Während die Mischung aus Cola und Mate – wie von yetzt neulich beschrieben – ziemlich mau ist, kommt bei Energy + Cola wenigstens was raus. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß ziemlich süß und eigen(artig), auch wenn das Gummibärchenaroma mit Cola als Gegenspielerin nicht ganz so penetrant ist wie bei reinen Energiedrinks. Trotzdem würde ich sagen, dass Leute, die Energiedrinks nicht mögen, auf Dauer auch an dieser Variante keine Freude finden werden. Was denn Hallo-Wach-Effekt angeht lohnt sich der Kauf aber auf jeden Fall. Taurin, Koffein, Guarana und Zucker machen sich schnell bemerkbar.

Fazit: Die Black Jack Cola kann man getrost im Regal stehen lassen, die Budget-Energy-Cola sollten neugierige und müde Menschen mal probieren, wenn sie an einem österreichischen Spar vorbei kommen.

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July 01 2012

Isis Bio Fresh Cola

Isis Bio Fresh Cola

In der Welt der Biobrausen hat sich etwas getan: Von der bislang eher fürs Saftsortiment bekannten Firma Beutelsbacher gibt es eine Brausenreihe, in der seit Mai diesen Jahres mit Isis Bio Fresh eine Cola zu finden ist.

Die Cola schmeckt recht würzig und vielschichtig, die Süße ist leicht karamellig. Der Guaranagehalt ist, besonders im Abgang, deutlich erschmeckbar. In Sachen Säure setzen die Beutelsbacher auf Limetten statt Phosphor, was sich im Geschmack ebenfalls niederschlägt.

Der Koffeingehalt liegt mit 10mg/100ml im eher homöopathischen Bereich. Mit 80 Cent je Flasche ist die Brause durchaus erschwinglich, der Schraubverschluss ist im Drittelliterbereich ein durchaus sinnvolles Novum. Als Wachmachbrause ist
diese Cola eher bedingt geeignet, ein deutliche Plus ist aber das Geschmackserlebnis.

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June 28 2012

Oettinger Mate-Cola

Oettinger Mate-Cola

Die Brauerei Oettinger ist eigentlich für ihr Bier bekannt, dem ein fragwürdiger Ruf vorauseilt. Dass sich die Brauerei neuerdings auch in den Bereich der Hackerbrausen vorwagt, erzeugt daher wohl eher gemischte Gefühle. Ausgerechnet eine Mate-Cola bringt Oettinger nun in den Handel, eine Kombination, die als Mischgetränk nicht funktioniert.

Der erste Schluck erinnert an Spezi oder Mischmasch und ist vor allem eins: süß. Ein dezenter bitterer Nachgeschmack rettet zwar noch, was zu retten ist, doch kräftiges, rauchiges Mate-Aroma stellt sich nicht ein. Die Mischung aus Cola, Mate, Kaffee und Tee bringt kein deutliches Aroma zu Stande und die 10g Zucker übertünchen alles. Schade. Trotz der Süße lässt sich das ganze gekühlt einigermaßen trinken, Cola-Mix-Fans werden ihre Freude haben. Trotz viererlei Koffeinquellen ist der Koffeingehalt nicht ausgewiesen, so dass er wohl unter den auszeichnungspflichtigen 15mg/100ml liegt.

Mate scheint hier als Trend mehr Verkaufsargument denn Bekenntnis zu sein. Der Glorietta-abgehärteten Kundschaft wird die halbherbige Spezi wohl schmecken, und vielleicht greifen ja auch Mate-Begeisterte mal nach der Flasche, deren Etikett stilistische Anleihen aus Münchsteinach nimmt. Für eine Hand voll Kupfermünzen ist das Getränk sehr ökonomisch zu erwerben, zur Hackerbrause fehlt aber neben dem Koffein noch die richtige Einstellung. Mehr was also für Menschen, die keine Mate mögen, aber trotzdem welche trinken wollen.

(Vielen Dank an Benjamin fürs Zusenden!)

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Tags: Cola

March 01 2012

Deichhacking und Wirtschaftsbrausen mit Uwe Lübbermann

Deichhacking und Wirtschaftsbrausen mit Uwe Lübbermann

Uwe, das ist der Kopf von Premium Cola. Oder auch der wohlwollende Diktator von Premium Cola. Der tweetete mich letzte Woche an, warum wir denn Premium Cola nicht mit ins Hackerbrause Quartett genommen hätten?! Und Recht hat er! Das ist ein Skandal! Da hilft auch keine Herumlamentiererei. Jedenfalls konnte ich Uwe damit erfreuen, dass Premium zumindest als Vertrieb auf der Mojo Cola Spielkarte lobend erwähnt wird. „Die Cola des Hamburger Mojo Clubs wird von Premium vertrieben. Laut Website bedeutet das: Fair, ökologisch und ohne Wettbewerb wirtschaften und arbeiten. Daumen hoch dafür!“ Das freute Uwe wiederum so sehr, dass er mich zu einem Deichspaziergang in seiner Nachbarschaft am Rande von Rothenburgsort (GPS 53.512858,10.061831) einlud „@SKUDIJ das ja cool, lass dann übern Deich laufen, und ich erklär wie ernst wir das meinen. […]“.

So geschah es, dass Uwe mich gestern an der S Bahn Station abholte und mit mir in seinem Smart zum Deich fuhr. Ein Smart würde ihm völlig reichen, denn 9 (neun!) Getränkekisten würden dort hineinpassen. Über eine Stunde lang spazierten wir durch die vorstädtische, diesige Hamburger „Natur“ und der wohlwollende Diktator von Premium erklärte mir bis ins kleinste Detail die Abläufe des alternativen Wirtschaftssystems von Premium Cola (siehe Foto). Ich werde hier nicht alles wiederholen, denn ihr könnt es im Hackerbrause Buch und hier nachlesen. Aber ein paar darüber hinaus gehende Infos habe ich von Uwe bekommen, die ich euch nicht vorenthalten will.

Die Übernahme des wirtschaftlichen Hacks gabs inzwischen auch in anderen Unternehmen als Premium. Ein paar Getränke Hersteller*innen haben das System komplett oder teilweise übernommen. Was Unternehmen mit anderen Produkten betrifft, so sieht die Sache noch etwas mau aus. Aber immerhin: Ein Zahnbürsternhersteller hat sich im Mai 2010 nach der Lektüre eines Taz Artikels über Premium inspirieren lassen (war es dieser oder vielleicht dieser) und ist nun auch fleißig dabei das kapitalistisches Wirtschaftssystem zum Guten zu hacken. Bei Premium hat der wohlwollende Diktator – ähnlich wie der Präsident beim Patriot Act in den USA – das Recht, Entscheidungen alleine durchzusetzen oder zu blocken. Zum Glück hat Uwe dieses Recht in zehn Jahren Premium nur zwei Mal genutzt. Und genau das macht ja einen wohlwollenden Diktator aus, dass er keine willkürlichen oder sich selbst übervorteilenden Entscheidungen trifft.

Noch zwei Dinge zum Schluss.
Gegebenenfalls hat Uwe Ressourcen, eine Person für die Pressearbeit auf 400 Euro einzustellen. Falls ihr euch angesprochen fühlt, klopft einfach mal bei ihm an.

Damit wär ich auch schon beim zweiten verbleibenden Punkt: Das Premiumbetriebssystem ist ein wahnsinnig gut durchdachtes Modell, das wirklich alle Nischen der Nachhaltigkeit (Soziales, Ökologie und Ökonomie) zu erfüllen versucht. Die frohe Kunde, dass Wirtschaften auch anders funktionieren kann, muss weiterverbreitet werden.

Zusatzinfo für Unternehmen, die keinen Bock mehr haben, Teil des ausbeuterischen Kapitalismus zu sein: Einfacher kann es Unternehmen garnicht gemacht werden, Sand im Getriebe zu werden und ihren Betrieb auf alternatives nachhaltiges Wirtschaften umzustellen. Bietet doch das Premiumbetriebssystem ein transparentes Rezeptwissen dafür an. Uwe hat sicher mal wieder Zeit und Muße für einen Deichspaziergang, wenn Anschubberatungsbedarf dahingehend besteht.

Ach ja, ein Hackerbrause Quartett hab ich ihm geschenkt. Das war das mindeste, was ich zurück geben konnte für dieses unbezahlte alternative Spazier-Seminar über alternatives Wirtschaften.

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February 21 2012

KA Karribean Kola

KA Karribean Kola

Bei einem Kurzaufenthalt in London entdeckten wir diese Brause, die nicht nur in den “Cornershops” — also den britischen Spätis — sondern auch bei der Supermarktkette Tesco verkauft wird.

Die exotische Kola kommt stilecht aus dem karibischen Cumbernauld in Schottland von der Firma A.G. Barr plc. Dort ist man auch für die quietschorange Brause Irn-Bru verantwortlich, die zu Schottland gehört wie frittierte Marsriegel und Trainspotting.

Um die große Enttäuschung gleich zu Beginn abzuhaken: KA Karribean Kola ist koffeinfrei. Aber der Geschmack! Im Abgang hat diese Cola eine mitreissend fruchtige Note, die begeistert, ohne pappig den Mund zu verkleben, ein bisschen wie eine schottische Karibikbrise. Seit dem Melonengeschmack von fritz fand ich keine — meinetwegen auch vollständig künstliche — Fruchtnote so überzeugend wie diese … wenn ich nur wüsste, wie ich sie benennen könnte!

Die Zutatenliste (Carbonated Water, Sugar, Citric Acid, Colour (E150d), Flavourings, Preservative (E211)) schweigt sich darüber allerdings bescheiden aus. Auch eine kurze Recherche im Internet ergab lediglich, dass andere Menschen ebenfalls rätseln, was da den Gaumen kitzelt. Die Theorien reichen von Ananassaft bis Kokosnuss — was beides hinkommen könnte.

Ich hätte wirklich gern mehr von dieser karibischen Kola und ihrem rätselhaften Geschmack, dann aber bitte mit Koffein, um es zu einer echten Hackerbrause zu machen. Insgesamt zeigt KA Karribean Kola aber für mich klar, wohin Aromenexperimente bei Brausen in der Zukunft gehen könnten.

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January 20 2012

bios Coola

bios Coola

Die am Flaschenhals angebrachte Warnung Ohne Koffein ist zu beachten. Denn dieses weitere Getränk aus dem Bio-Laden enthält tatsächlich 0 (in Worten: Null) mg Koffein, auch wenn der Name Coola vom Hersteller bios GmbH etwas anderes vermuten lässt. Es wirbt mit dem Slogan “Belebendes, gebrautes Bio-Erfrischungsgetränk”. Die Herstellung entsteht durch Fermentation des enthaltenen Gerstenmalz und dem Agavendicksaft zu einem süßen Getränk, ähnlich wie bei den Fassbrausen. Würde man Hopfen beigeben, hätte das Getränk einen Alkoholgehalt.

Geschmacklich kommt es einer “echten” koffeinhaltigen Kola sehr nahe, was an dem nicht näher spezifizierten, aber dafür 100%igem Bio-Aroma liegen könnte. Insbesondere im kalten Zustand fließt die Coola angenehm die Kehle runter. Eine schöne Bio-Alternative zu den koffeinfreien Kapitalistenbrausen.

Die bios GmbH aus dem an der Ostseeküste gelegenen Stralsund hat noch weitere, fruchtige auf Basis der Fermentation entstandene Getränke im Angebot. Eine gewisse Ähnlichkeit zu bionade ist gegeben.

Die am Flaschenhals angebrachte Warnung Ohne Koffein ist zu beachten. Denn dieses weitere Getränk aus dem Bio-Laden enthält tatsächlich 0 (in Worten: Null) mg Koffein, auch wenn der Name Coola vom Hersteller bios GmbH etwas anderes vermuten lässt. Es wirbt mit dem Slogan “Belebendes, gebrautes Bio-Erfrischungsgetränk”. Die Herstellung entsteht durch Fermentation des enthaltenen Gerstenmalz und ...

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January 08 2012

now Black Cola und Orange Cola

now Black Cola und Orange Cola

now steht für New Organic World. Beide Getränke gibt es auch im Bio-Supermarkt, da die Zutaten zum größten Teil aus Bio-Anbau stammen. Die ganze Serie umfasst sieben Getränke, wobei nur die Black Cola und die Orange Cola Koffein enthalten.

Die Black Cola ist beim ersten Schluck ähnlich zu einer Fritz-Cola mit einem Hang zur Premium-Cola. Es schmecken eindeutig der Zucker und der Guarana-Extrakt heraus, wobei dieser vom Bio-Cola Aroma deutlich überlagert wird. Die Citronensäure hält die Cola frisch. Kohlensäure ist nicht im Überfluss vorhanden, sodass die Flasche ohne Bäuerchen schnell leer getrunken werden kann. Verwunderlich ist die auf dem Etikett fehlende Angabe über die 18mg/100ml Koffein im Getränk, die sich nur auf der Webseite findet.

Dazu gesellt sich die Orange Cola, die zusätzlich einen guten Schuss Bio-Orangensaft enthält – und aus irgendeinem Grund auch noch Bio-Orangenaroma.Dadurch schmeckt die Limo wie eine sehr orangige Spezi. Der Koffeinanteil hält sich durch die starke Verdünnung mit Orangensaft bei 3,5mg/100ml in Grenzen.

Die Getränke werden von der Ökobrauerei Neumarkter Lammsbräu in der für Colas und Limos sehr untypischen Oberpfalz abgefüllt und vertrieben. Die 0,33l Flasche wird wohl aus der Bierproduktion wiederverwendet, denn sie enthält den Schriftzug der Brauerei in Glas gegossen.

Wer trotz Bio-Lebensstil nicht auf hochkoffeinhaltige Cola verzichten möchte, so ist man bei den now-Getränken gut aufgehoben.

now steht für New Organic World. Beide Getränke gibt es auch im Bio-Supermarkt, da die Zutaten zum größten Teil aus Bio-Anbau stammen. Die ganze Serie umfasst sieben Getränke, wobei nur die Black Cola und die Orange Cola Koffein enthalten. Die Black Cola ist beim ersten Schluck ähnlich zu einer Fritz-Cola mit einem Hang zur Premium-Cola. Es schmecken eindeutig ...

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December 25 2011

Voelkel BioZisch Guarana-Cola

Voelkel BioZisch Guarana-Cola

Wenn einem der tägliche Arbeitsweg schon in den Prenzlauer Berg verschlägt, kann man auch mal in einem der vielen Bio-Supermärkte dort reingehen und eines der hier schon öfters angefragten Getränke erwerben: Voelkel BioZisch Guarana-Cola.

Das Familienunternehmen Voelkel, seit über 75 Jahren bekannt für Naturkostsäfte, bietet im Sortiment einige interessante Fruchtsaftgetränke, die über den puren Saft hinaus gehen. Die Guarana-Cola ist der einzige Fruchtsaft mit einem Aufputschmittel. Das Guarana macht im Getränk 1% aus, was nur so wenig Koffein abgibt, dass die Menge nicht angegeben werden braucht. Wie der Name bereits vermuten lässt, sind dem Saft Guaranaextrakt und Cola-Aroma zugesetzt. Zu den Hauptbestandteilen zählen natürliches Mineralwasser, Traubensüsse, Apfelsaft, Zitronensaft und Caramel – bis auf das Wasser ist alles aus kontrolliert biologischem Anbau.

Es ist ein leicht bekömmliches Getränk, das stark nach Guarana schmeckt. Der Kohlensäureanteil ist so gering, dass es nur leicht, aber völlig ausreichend prickelt. Auf wenige °C runtergekühlt ist es eine angenehme Bio-Abwechslung zu vielen anderen Brausen auf dem Markt.

Wenn einem der tägliche Arbeitsweg schon in den Prenzlauer Berg verschlägt, kann man auch mal in einem der vielen Bio-Supermärkte dort reingehen und eines der hier schon öfters angefragten Getränke erwerben: Voelkel BioZisch Guarana-Cola. Das Familienunternehmen Voelkel, seit über 75 Jahren bekannt für Naturkostsäfte, bietet im Sortiment einige interessante Fruchtsaftgetränke, die über den puren Saft hinaus ...

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December 20 2011

Fritz-Cola Stevia

Fritz-Cola Stevia

“Was ist das für ein Etikett und wer ist diese Stevia?” frage ich mich, als ich im Drogerimarkt meines Vertrauens (sprich: Budni) nach einer Flasche Premium Cola greife. Mit der Informationen “Fritz-Cola mit Steviol-Gylkosiden aus Stevia” kann ich nichts anfangen und packe kurzentschlossen zwei Flaschen für günstige 79 Cent ein. Das Internet verrät: “Die fetten Jahre sind vorbei! fritz-kola mit Steviol-Glykosiden aus Stevia. Kalorienarm und voll im Geschmack. Natürlich mit dem maximalen Koffeingehalt.” Neben der zuckerfreien Fritz-Cola mit dem weißen Etikett bringen die Hamburger jetzt eine kalorienarme Variante auf den Markt, die statt der üblichen 42kcal/100 ml nur mit 20kcal ins Gewicht fällt. Nun trinken wir Hackerbrause aber nicht, weil sie gesund ist, sondern weil sie schmeckt und wach macht. Ich bin gespannt.

Steviol-Glykoside (E 960) sind in der EU erst seit dem 2. Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, nachdem man sich anscheinend darauf geeinigt hat, dass das Zeug im Rahmen von realistischen Verzehrmengen keine negativen Auswirkungen auf die Fertilität hat. Das “Stoffgemischt” wird aus der in Südamerika beheimateten Pflanze Stevia rebaudiana („Süßkraut“, auch „Honigkraut“) gewonnen. Die Wikipedia lehrt weiter, dass Stevia bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker hat, nicht kariogen und für Diabetiker geeignet ist.

Aber wie schmeckt dieses neuartige Mittelding zwischen Cola light und dem real Stuff? Der erste Schluck lässt die “Das ist keine echte Cola!”-Alarmglocken läuten. Die Süße geht doch deutlich in Richtung Süßstoff, so dass Leute, die “light” nicht mögen sich vermutlich auch mit Stevia nicht anfreunden werden können. Light-Fans, denen es auf zero calories nicht ankommt, werden es dagegen lieben. Nach etwa einer halben Flasche konnte ich mich ein bisschen daran gewöhnen, was aber auch an den 25mg/100ml Koffein liegen kann, die ich in dem Moment wirklich nötig hatte. Für die Feinheiten wäre ein Direktvergleich zwischen zuckerfreier Cola, Zuckercola und diesem in-between nötig. Auf Anhieb überzeugt bin ich jedenfalls nicht. Mögen die fetten Jahre lieber fürs erste weitergehen!

"Was ist das für ein Etikett und wer ist diese Stevia?" frage ich mich, als ich im Drogerimarkt meines Vertrauens (sprich: Budni) nach einer Flasche Premium Cola greife. Mit der Informationen "Fritz-Cola mit Steviol-Gylkosiden aus Stevia" kann ich nichts anfangen und packe kurzentschlossen zwei Flaschen für günstige 79 Cent ein. Das Internet verrät: "Die ...

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December 17 2011

Hausmarke Lakritz

Hausmarke Lakritz

Die Hausmarke Kola haben wir bereits vor einiger Zeit in der Geschmacksrichtung Kaffee-Kola vorgestellt. Seit März 2011 gibt es eine weitere Geschmacksrichtung: “cola trifft lakritz”. Bis auf einen Zufallsfund im Juli blieb diese Kola bisher unter dem Radar und kam mir erst im Dezember wieder in die Hand.

Zuerst zum Geschmack. Lakritz muss man mögen, aber eher so richtig schöne Salmiakpastillen. Dadurch erhält das Getränk eine gewisse Schärfe, die hauptsächlich im Mund- und nicht im Rachenraum prickelt. Durch einen leicht zitronigen Hauch wird der Geschmack abgerundet. Beim Koffeingehalt erreicht die Hausmarke die in Deutschland zulässige Obergrenze für Kolas von 25mg/100ml.

Auf der Webseite wird mit “Die erste Cola aus Brakel!” geworben, was bei einem 17tausend Einwohner Städtchen im östlichen Teil Nordrhein-Westfalens nicht schwierig sein dürfte. Der Vertrieb erfolgt über den im westfälischen Hamm ansässigen Getränkefachgroßhandel Rabe, der diverse koffeinhaltige Getränke (Club-Mate, Flora Power, leetmate, Premium-Cola, Hermann-Kola, …) vertreibt. Bisher wurde die Hausmarke nur im Raum NRW in von Rabe belieferten Getränkefachmärkten und Clubs gesichtet.

Die Hausmarke Kola haben wir bereits vor einiger Zeit in der Geschmacksrichtung Kaffee-Kola vorgestellt. Seit März 2011 gibt es eine weitere Geschmacksrichtung: “cola trifft lakritz”. Bis auf einen Zufallsfund im Juli blieb diese Kola bisher unter dem Radar und kam mir erst im Dezember wieder in die Hand. Zuerst zum Geschmack. Lakritz muss man mögen, ...

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December 16 2011

Perger Cola Orangen-Mix

Perger Cola Orangen-Mix

Der klassische Cola-Mix, weitestgehend einfach ‘Spezi’ genannt, ist für viele Menschen die erste Koffeinerfahrung. Zumindest für mich. Ich kann mich noch an den Moment erinnern, als meine Familie mich für alt genug befand, beim sonntäglichen Ausflug in eine Gaststätte auch ‘oan Spezi’ zu bestellen. Ich fand den Geschmack damals schon faszinierend und war mir sicher, dass dies das leckerste Getränk der Welt sein müsste. Heutzutage habe ich längst die Vorzüge anderer Getränke entdeckt, dennoch gönne ich mir gelegentlich eine Cola-Orangen-Limonade. Heute jedoch zum ersten mal eine in Bio-Qualität, Den Cola-Orangen-Mix aus der Kelterei Perger.

Schon beim öffnen der Flasche ist ein herbes Orangenaroma zu riechen. Der erste Schluck unterscheidet sich deutlich vom Geschmack des Original-Marktführers: Die Perger-Spezi ist deutlich herber und etwas säuerlich, die süße des Karamellzuckers und Traubendicksaftes ist deutlich gemäßigter als bei Vergleichsgetränken, wie ich finde genau richtig um den herben Orangengeschmack schön zur Geltung kommen zu lassen. Der Koffeinanteil ist nicht ausgezeichent und wohl auch eher vernachlässigbar, immerhin wurde auch das Koffein aus Bio-Rohstoff gewonnen und nicht sythetisiert.

Ein nettes Biogetränk mit mehr geschmacklichen als wachmachenden Qualitäten. Der Preis von 1,10 € je 0,3er Flasche ist für ein Bio-Getränk durchaus in Ordnung. Eine Empfehlung also eher für Menschen, die in Spezi-Erinenrungen schwelgen möchten, das Original aber zu pappsüß finden.

Einen Herzlichen Dank an Frank aus München, der uns jeweils eine Flasche Perger und bereits rezensierte Now Cola zugesendet hat.

Der klassische Cola-Mix, weitestgehend einfach 'Spezi' genannt, ist für viele Menschen die erste Koffeinerfahrung. Zumindest für mich. Ich kann mich noch an den Moment erinnern, als meine Familie mich für alt genug befand, beim sonntäglichen Ausflug in eine Gaststätte auch 'oan Spezi' zu bestellen. Ich fand den Geschmack damals schon faszinierend und war mir ...

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December 08 2011

Leetmate und Premium trennen sich

Leetmate und Premium trennen sich </3

Wie heute in den Blogs von Leetmate und Premium zu lesen ist, wollen die beiden in Zukunft weniger eng verflochten sein. Leetmate kümmert sich nun um die Verantwortung, mit der sich bislang Premium übernommen hatte. Auch wenn eine Trennung nach so vielen Jahren nahezu harmonsichen Zusammenseins schmerzt: immerhin wollen die beiden gute Freunde bleiben.

Wie heute in den Blogs von Leetmate und Premium zu lesen ist, wollen die beiden in Zukunft weniger eng verflochten sein. Leetmate kümmert sich nun um die Verantwortung, mit der sich bislang Premium übernommen hatte. Auch wenn eine Trennung nach so vielen Jahren nahezu harmonsichen Zusammenseins schmerzt: immerhin wollen die beiden gute Freunde bleiben.

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November 27 2011

Curiosity Cola

Curiosity Cola

Schon seit einiger Zeit hatte die amerikanische englische Luxus-Cola Fentiman’s Curiosity Cola unsere (Achtung, Kalauer!) … Neugier geweckt. Nur in die Finger bekamen wir das Zeug nicht so einfach beim Späti um die Ecke. Zum Glück lesen dieses Blog einige der nettesten Menschen der Welt, weswegen uns aus Hamburg ein Gastbeitrag erreichte. Es folgt eine Rezension von Joke:

Hier kommt was ganz Feines: Fentiman’s Curiosity Cola ist eine pflanzlich gebraute Cola auf Ingwerbasis. Schon von außen echt schick in einer knuffigen 275 ml-Flasche mit schwarz-weißem old-school Etikett (inklusive flauschigem Schäferhund des Gründers) und Schraubverschluss. Vor dem Öffnen muss das möglicherweise abgelagerte Sediment etwas aufgewühlt werden.

Das Aufwühlen der Trinkenden übernehmen neben Ingwer und Koffein Catuaba und Guarana, durch den Brauprozess kann das Getränk außerdem auf bis maximal 0,5 Volumenprozent Alkohol kommen. Der Ingwer lässt sich deutlich durchschmecken, die Cola ist relativ angenehm mittelsüß, würzig und herb und nicht zu sprudelig. Der Geschmack erinnert an Bio-Colas wie Now, allerdings ist Curiosity Cola definitiv kräftiger und strenger im Geschmack. Im Nachhinein wird der Mund leider colapappsig.

Die englische Marke ist in Deutschland zum Beispiel über Manufactum zu bekommen, kann also auch bestellt werden.

Voll gut!

Schon seit einiger Zeit hatte die amerikanische englische Luxus-Cola Fentiman's Curiosity Cola unsere (Achtung, Kalauer!) ... Neugier geweckt. Nur in die Finger bekamen wir das Zeug nicht so einfach beim Späti um die Ecke. Zum Glück lesen dieses Blog einige der nettesten Menschen der Welt, weswegen uns aus Hamburg ein Gastbeitrag erreichte. Es folgt eine Rezension ...

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September 13 2011

ColaRebell ChillstoffCola

ColaRebell ChillstoffCola

Ich habe ja als Hackerbrausetesterin schon einiges erlebt, aber dieses Getränk gehört ganz oben in die Topliste der Merkwürdigkeiten. Wir haben es hier mit Dialektik zu tun. ColaRebell ChillstoffCola ist eine Cola, aber auch ein alkoholisches Getränk mit 4,6% Alkohol. Sie enthält Koffein (16 mg/100 ml) und natürliches Taurin (eeek! das hab ich leider erst bei der Recherche gesehen), soll aber zum Runterkommen da sein – “Rebellisch aktiv entspannend”. Die geschmackliche Kombination aus dem Grundstoff Cidre und Cola wird mit Chili und Ingwer ergänzt.

Nun gut, wenn der Getränkehändler um die Ecke so etwas anbietet, wird es auch probiert. Die Verköstigung mit zwei Mittester_innen ergab: Niemand hat auf meinen Teppich gespuckt, aber wir waren auch alle nicht so richtig überzeugt. Der Chillstoff erinnert geschmacklich am ehesten an Old Jamaican Ginger Beer. Die Beschreibung “Gewürzapfelwein mit deutlichen Koffeinaroma” kam uns auch in den Sinn. Es gibt ein leichtes Chiliprickeln im Mund, wie schon von der ColaRebell ChiliCola bekannt. Die Cola, die man dann im Background erst durchschmeckt, ist für unseren Geschmack aber ein gutes Stück zu süß. Die Synthese ist nicht geglückt, aber vielleicht fehlt mir die nötige rebellische Haltung. Ich kann aber durchaus verstehen, wenn ihr neugierig auf dieses Experiment seid und euch auf die Suche nach einem Händler in eurer Nähe begeben wollt, der die die pfandfreien 250ml Dosen im Sortiment hat.

ColaRebell hat im Übrigen auch eine neue KraftstoffCola im Angebot, die mit 32 mg/100 ml Koffein daherkommt und wie die ChillstoffCola natürliches Taurin, Ingwer und Chili enthält.

Ich habe ja als Hackerbrausetesterin schon einiges erlebt, aber dieses Getränk gehört ganz oben in die Topliste der Merkwürdigkeiten. Wir haben es hier mit Dialektik zu tun. ColaRebell ChillstoffCola ist eine Cola, aber auch ein alkoholisches Getränk mit 4,6% Alkohol. Sie enthält Koffein (16 mg/100 ml) und natürliches Taurin (eeek! das hab ich leider ...

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September 05 2011

Afri Power

Afri Power

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden.

Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und hängt irgendwo zwischen biligem Energydrink und Multivitamintablette. Dass das Getränk nach Cola schmecken soll, ist allenfalls zu erahnen. Im Gaumen zwickt ein komischer Nachgeschmack. Die Gewöhnung nach ein paar Schlucken macht die Pansche zwar halbwegs schmerzfrei trinkbar, doch auch das schicke schwarz-rote Dosendesign und die schlauen Slogans machen dieses Gebräu nicht lecker.

Alles steckt in Afri-Cola scheint hier zuzutreffen. Afri Red schmeckt nach allem, aber nicht gut. “Mit fruchtiger Note” in your Face! Afri scheint die Marke der Fehlentscheidungen zu bleiben. Statt eines puren Colageschmacks wird hier mit Energydrinkkomplex eine Lohas-Partypeople-Zielgruppe angesprochen, die mit Widerlichkeiten eigentlich schon überversorgt ist. Furchtbar! Statt der dreiundzwanzigeckigen Palme ausnahmsweise mal treu zu bleiben, wird hier auf einen Zug aufgesprungen, der mehr Castortransport als Orientexpress ist und schon bei Spezi Energy an die Wand gefahren ist.

Lange habe ich nichts ähnlich enttäuschendes mehr im Mund gehabt. Warum tun Menschen sowas? Gibt es kein internationales Übereinkommen gegen solche Grausamkeiten? Ich prangere das an!

Afri Power eignet sich höchstens als Mutprobe auf ansonsten langweiligen Parties. Wer kein Alternative hat, sollte die Dose schnell in sich hinein kippen und möglichst von der Zunge fernhalten. Um den Geschmack wieder loszuwerden trinke ich nun eine Flasche Skull.

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden. Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und ...

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September 04 2011

Cola Turka

Cola Turka

Şimdi Cola Turka içecek. Da ich aber des türkischen, abgesehen von ein paar Floskeln und Kraftausdrücken, nicht mächtig bin, versuche ich es weiter in deutscher Sprache.

Cola Turka ist in der Türkei sowas wie die heimische Konkurrenz zu Coke und Pepsi. Der Aufbau ist ziemlich ähnlich: Eine Süße Cola mit wenig Koffein. Nur 10mg/100ml stecken in der rotweißen Dose des Lebensmittelkonzerns Ülker. Die Cola trinkt sich recht angenehm und schmeckt zwar recht süß, aber weniger pappig und leicht würziger als die massengeschmackliche Konkurrenz vom roten Riesen. Der Scriptkiddiebrennstoff ist durchaus trinkbar, wenn wach bleiben mal nicht so wichtig ist, aber der sich besonders abhebende, türkischmachende Geschmack, mit dem die Brause beworben wird, war nicht wirklich feststellbar. Çok kötü.

Zu bekommen ist diese Brause in Deutschland wohl am wahrscheinlichsten in türkischen Lebensmittelläden und Dönerbuden, wir haben unser 0.33l-Exemplar in einem Osnabrücker Dönerimbiss zum dönerimbisskompatiblen Preis von 1,50 erstanden. Cihazda eğlenin!

Şimdi Cola Turka içecek. Da ich aber des türkischen, abgesehen von ein paar Floskeln und Kraftausdrücken, nicht mächtig bin, versuche ich es weiter in deutscher Sprache. Cola Turka ist in der Türkei sowas wie die heimische Konkurrenz zu Coke und Pepsi. Der Aufbau ist ziemlich ähnlich: Eine Süße Cola mit wenig Koffein. Nur 10mg/100ml stecken ...

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