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March 09 2013

Baola Baobab & Guarana

Baola Baobab & Guarana

Der Glanz, den die Cebit einst ausgestrahlt hat, ist in den letzen Jahren verblasst. Umso überraschter waren wir, dass es in diesem Jahr in Halle 17 zwischen dem neusten Handyhüllen, iPad-Klons und Lüftern und der Lounge des German Mittelstands eine neue Hackerbrause zu entdecken gab. Wir nutzten die Gelegenheit für ein Hintergrundgespräch mit Andreas Triebel über den Baobab-Baum und eine Kostprobe einer brandneuen Baola-Abfüllung.

Seit 2010 versuchen sich Baola am Getränkemarkt. Ihre Limonaden in den Geschmacksrichtungen Baobab-Pur, Baobab-Mango und Baobab-Kirsche sind in Städten wie München, Berlin, Hannover und Hamburg erhältlich und erfreuen sich vor allem bei Anhänger_innen von fairen Produkten wachsender Beliebtheit. Nachhaltigkeit und faires Wirtschaften sind wichtige Stichworte: Als “Social Business” verschreibt sich die in München ansässige gemeinnützige GmbH der Aufgabe, fair gehandeltes und bio-zertifiziertes Baobab-Pulver aus Ländern wie Äthiopien und Kenia zu beziehen. Aber auch die südamerikanischen Mangos, der Rohrzucker und die Kirschen aus der Rhön erfüllen diese Standards. Darüber hinaus sind die trüben Wässerchen auch für Veganer_innen geeignet, da keine Gelatine zur Klärung eingesetzt wird.

Der Baobab, auch als afrikanischer Affenbrotbaum bekannt, übernimmt als Wasserspeicher eine wichtige Funktion im Ökosystem. In Trockenzeiten kann ein Baum seine Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes über Wasser halten. Elefanten schlagen mit ihren Stoßzähnen Löcher in den Stamm, um an den im Baum gespeicherten Saft zu kommen. Das Fruchtfleisch, die Samen und die Blätter des Baobab dienen in seinem Verbreitungsgebiet, das von der Sahelzone bis in den Transvaal reicht, als Nahrungsmittel. Die Blätter kann man als Gemüse nutzen, die Samen werden zu Öl verarbeitet und das Fruchtfleisch ist besonders reich an Vitamin C, B und Kalzium. Das Fruchtfleisch, zu einem Pulver verarbeitet, ist die Grundlage der Baola-Limonaden. Die Vermarktung von Baobab-Produkten soll jetzt auch in Europa eine gesunde Nachfrage nach den Früchten erzeugen, so dass mehr dieser langsam wachsenden, aber für das Ökosystem so wichtigen Bäume angepflanzt werden.

Für 2013 hat man sich vorgenommen, auch in der Produktsparte Wachheit etwas anzubieten. Baobab & Guarana wurde rechtzeitig zur Cebit erstmalig abgefüllt. Angepeilt sind Energydrink-würdige 32 mg/100 ml Koffein. Was genau in der ersten Abfüllung der Guarana-Baola steckt, muss noch von einem Forschungsinstitut analysiert werden. Die Süße ist mit 4,3 g Zucker auf 100 ml angenehm gering. Der erste Schluck löst entsprechend keine Geschmacksexplosion aus, macht aber neugierig auf mehr. Herber als Mate, aber nicht so herb wie Skull. Am Ende erinnert mich das Ganze vage an eine nicht so süße Apfelsaftschorle mit dem gewissen Extra. Der Guarana-Extrakt entfaltet seine Wirkung langsam, aber deutlich merkbar. Hackerbrause-Enthusiast_innen, die mit der knallsüßen Gummibärchenbrause nichts anfangen können und etwa stärkeres als Mate suchen, sollten mit der Baobab & Guarana genau das richtige finden.

Außer der Limonade vertreibt Baloa noch weitere Baobab-Produkte, darunter das Pulver aus den Früchten direkt in der Tüte, das dann als Bindemittel verwendet werden kann oder einfach in Joghurt eingerührt oder auf Gemüse gestreut wird. Das könnte ein guter Hack sein, um die Frühstückspizza mit Vitaminen und Kalzium anzureichern.

Beziehen kann man Baola-Limonade im innvationsfreudigen Fachhandel, aber auch über den Onlinestore für 18,90 Euro + Versand für zwölf 0,33l-Mehrwegglasflaschen einer Sorte. Wer auch die koffeinfreien Sorten ausprobieren möchte, kann zum Probiermix greifen. Noch ein bisschen Pulver, Creme und Öl mitbestellen lohnt sich, denn ab 50 Euro ist der Versand frei.

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July 06 2012

Nuka Cola

Nuka Cola

WAR, War never changes.
Mit diesen Worten beginnt die Geschichte von Fallout, die den Spieler in eine postapokalyptische Dystopie unserer eigenen Welt entführt. Nahezu die komplette Erde wurde durch einen Atomkrieg im Jahre 2077 verwüstet und die wenigen, die nicht sofort verbrannten oder den Strahlentod starben, mussten in einer lebensfeindlichen und todbringenden Welt überleben. Weite Teile des Planeten wandelten sich in Ödland, und der (namensgebende) Fallout verteilte die Radioaktivität in jeden Winkel der Erde. Doch jene, die all die Widrigkeiten überlebten, begannen irgendwann den Versuch eine neue Zivilisation aufzubauen. Bald schon erhoben sich die ersten kleinen Siedlungen aus der atomaren Asche.

Fallout (Computerspiel) – Wikipedia

Wenn eine Hackerbrause gleichzeitig ein Item in einem Computerspiel ist und die Kronkorken in der postapokalyptischen Welt der Hintergrundstory als Zahlungsmittel eingesetzt werden, dann kann man das Getränk mit Fug und Recht als dreifach nerdig bezeichnen.

Dankenswerterweise hat uns die gar nicht fiktionale Nuka Cola Company aus den Weiten des Internets drei Flaschen zur Probe zugesendet, weswegen wir in den Überresten einer in Berlin abgestürzten Raumstation  zur Verkostung schreiten konnten.

Es gab: Nuka Cola Classic, Nuka Cola Victory und Nuka Cola Quantum. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Zweimal “naja, geht so” und einmal trafen wir tatsächlich auf ein durchaus interessantes Postapokalyptus-Bonbon für Cola-Bären.

Nuka Cola Classic ist keine Cola, die uns geschmacklich überzeugte. An leckere Markencolas wie Afri oder Vita reichte der flache, uninspirierte Geschmack nicht heran, von engagierten Indie-Brausen wie Premium ganz zu schweigen. Die Cola kommt recht bland daher und erinnert im Abgang an River Cola — eine klassische Supermarktbrause für Menschen, die auch mit Coca-Cola zufrieden wären.

Nuka Cola Victory leidet leider unter der gleichen geschmacklichen Ausdruckslosigkeit. Eine Brause mit Fruchtextrakt und echtem Ginseng — da wäre mehr drin gewesen. Als Sammlerstück (die “Victory”-Variante ist immerhin im Computerspiel eine der selteneren) okay, aber geschmacklich hatten wir in diesem Blog durchaus schon bessere Getränke. Dabei schmeckt Victory nicht schlecht oder gar ekelhaft; es verbleibt einfach ein gewisser uninspirierter Geschmack im Mund, der sich am treffendsten mit “meh!” zusammenfassen lässt.

Nuka Cola Quantum ist streng genommen gar keine Cola, sondern ein Energydrink und verströmt beim Öffnen auch den typischen Geruch. Da wir gegenüber Energygetränken traditionell eher kritisch eingestellt sind, waren die Erwartungen nicht besonders hoch, doch dann… Hoppla! Quantum leuchtet nicht nur blau im Schwarzlicht (“Was ist das?” – “Blaue Cola!” – “Und was macht sie?” – “Sie leuchtet blau!”), sie schmeckt auch irgendwie anders. Unsere Vermutung ist, dass so ein Energydrink schmeckt, der ohne das sonst unvermeidliche Taurin auskommt — ganz ohne die sonst übliche Gummibärenhaftigkeit kann sich das leicht kräftige Aroma des Guaranas entfalten. Quantum überrascht jedenfalls und könnte durchaus geschmacklich als Referenz für Energydrinks herhalten.

Zweimal (geschmacklich) Daumen runter, einmal unerwartet ein Daumen rauf — aber seien wir ehrlich, die meisten Menschen werden Nuka Cola nicht allein wegen des Geschmacks bestellen (ausserhalb des Internets dürfte es dieses Getränk noch nicht geben), sondern als Geschenk für Gamer oder zur Vorbereitung auf die verstrahlte Welt nach dem nächsten Atomkrieg.

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July 02 2012

Colas aus Österreich

Colas aus Österreich

Bei einem Supermarkteinkauf im Land des roten Bullen habe ich mich in der Getränkeabteilung nach leckeren Hackerbrausen umgeschaut, die es in Deutschland nicht gibt. Fündig bin ich bei den Colas geworden und habe je eine Dose S Budget Engery Cola und Black Jack Cola mitgenommen. Ersteres ist eine Eigenmarke von Spar. Eine Cola mit 26 mg Koffein auf 100 ml, die dazu noch Taurin und Guranaextrakt enthält. Die Budget Energy Cola wird in 250 ml Dosen verkauft, deren Design in erster Linie Sparsamkeit symbolisieren soll. Die Black Jack Cola dagegen kommt in einer schwarzen 0,33l Dose daher. Auf der Dose erfahren wir leider nichts über den Koffeingehalt, und auch der Blick auf die Website bleibt ergebnislos. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Nur irgendwas mit Flash, Autoplay und flacher Werbung für die männliche Zielgruppe (“Ein Mann muss tun was ein Mann tun muss!”).

Beim Geschmackstest hinterlässt Black Jack Cola keinen positiven Eindruck. Die Cola schmeckt klebrig-süß und ist nicht besonders aromatisch. Sie besticht weder durch ihre Würze noch durch die Säure. Ich gehe davon aus, dass der Koffeinerhalt irgendwo um die 20 mg/100 ml liegt. Eine Mackerbrause, die man ruhigen Gewissens im Regal stehen lassen kann.

Der erste Schluck aus der Budget-Dose dagegen ist “huiiiii!”. Das schmeckt anders als herkömmliche Colas. Aber schmeckt es gut? Lasst es mich so sagen: Während die Mischung aus Cola und Mate – wie von yetzt neulich beschrieben – ziemlich mau ist, kommt bei Energy + Cola wenigstens was raus. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß ziemlich süß und eigen(artig), auch wenn das Gummibärchenaroma mit Cola als Gegenspielerin nicht ganz so penetrant ist wie bei reinen Energiedrinks. Trotzdem würde ich sagen, dass Leute, die Energiedrinks nicht mögen, auf Dauer auch an dieser Variante keine Freude finden werden. Was denn Hallo-Wach-Effekt angeht lohnt sich der Kauf aber auf jeden Fall. Taurin, Koffein, Guarana und Zucker machen sich schnell bemerkbar.

Fazit: Die Black Jack Cola kann man getrost im Regal stehen lassen, die Budget-Energy-Cola sollten neugierige und müde Menschen mal probieren, wenn sie an einem österreichischen Spar vorbei kommen.

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July 01 2012

Isis Bio Fresh Cola

Isis Bio Fresh Cola

In der Welt der Biobrausen hat sich etwas getan: Von der bislang eher fürs Saftsortiment bekannten Firma Beutelsbacher gibt es eine Brausenreihe, in der seit Mai diesen Jahres mit Isis Bio Fresh eine Cola zu finden ist.

Die Cola schmeckt recht würzig und vielschichtig, die Süße ist leicht karamellig. Der Guaranagehalt ist, besonders im Abgang, deutlich erschmeckbar. In Sachen Säure setzen die Beutelsbacher auf Limetten statt Phosphor, was sich im Geschmack ebenfalls niederschlägt.

Der Koffeingehalt liegt mit 10mg/100ml im eher homöopathischen Bereich. Mit 80 Cent je Flasche ist die Brause durchaus erschwinglich, der Schraubverschluss ist im Drittelliterbereich ein durchaus sinnvolles Novum. Als Wachmachbrause ist
diese Cola eher bedingt geeignet, ein deutliche Plus ist aber das Geschmackserlebnis.

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June 12 2012

Guaraná Antarctica

Guaraná Antarctica

O original do Brasil – Ein brasilianisches Original, gefunden in einem österreichischen Supermarkt. Selbstverständlich musste ich Guaraná Antarctica gleich einstecken, denn ich hatte noch nie davon gehört und obwohl kein Koffeingehalt auf der Dose stand dachte ich mir: “Wo Guarana draufsteht, muss doch Hackerbrause drin sein!” Das sollte sich nach einer kleinen Recherche als Fehlschluss herausstellen.

Guaraná Antarctica wird seit 1921 in Brasilien hergestellt, wo es heute hinter Coca-Cola der am zweit häufigsten verkaufte Softdrink ist. Als Repräsentantin brasilianischer Lebensfreude – Fußball, Strand und Karnelval – die Klischees sind bekannt – wird Guaraná Antarctica via Portugal jetzt auch in Europa vertrieben. Dabei vergisst das Marketing selbstredend nicht, die “belebenden Eigenschaften” der Guaranapflanze zu erwähnen.

Wikipedia zitiert jedoch ungenannte Websites, wonach der Koffeeingehalt des Getränkes gerade mal bei 0,9mg/100ml liegt. Zum Vergleich: Colas haben üblicherweise einen Koffeingehalt zwischen 10 und 25mg/100ml. Die Energie kommt hier also hauptsächlich vom Zucker, während eine neue Variante mit Acai einen höheren Koffeingehalt haben soll. Guaraná Antarctica ist damit keine Hackerbrause, schmeckt gekühlt aus der Dose aber trotzdem ziemlich lecker. Der Geschmack der karamellfarbenen Limo geht ein bisschen geht es in Richtung Apfel, Kirsche und Gummibärchen. So schmeckt sie also, die Guaranabeere.

Zum Schluss noch meine Guaraná Antarctica-Lieblingssolgans, wie sie Google von der portugiesisch-sprachigen Wikipedia-Seite in Deutsche übersetzt:

1977 – Jeder hat seinen Hauptsitz in der Natur. (Todo mundo tem sede de natureza.)
1970 – Das Passwort gegen Boko Moko (A senha contra o Boko Moko)
1985 – Guarana Antarctica, Hecht total! (Guaraná Antarctica, o pique total!)

und für @tante:
2010 – Guarana Antarctica Zero: Geschmack wie das Original. Wer zweifelt, bezahlt Affe (Sabor igual ao original. Quem duvida paga mico.)

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May 21 2012

BioZisch Nature Energy, Mad Bat Bio Energy, IXSO

BioZisch Nature Energy, Mad Bat Bio Energy, IXSO

Noch immer ein recht neues Segment sind Energydrinks aus dem Bioladen. Doch taugen die Ackerbrausen zu Hackerbrausen? Drei derzeit verfügbare Getränke mit Biosiegel und der Zielgruppe Wachbleibende wurden getrunken.

Wenn auch kein Energy-Drink, ein spannendes Getränk ist auf jeden Fall IXSO, in dessen Herstellungsprozess Gerstenmalz fermentiert wird. Dementsprechend ist auch der Geschmack malzig-herb, was nicht so ganz zum Apfel-Trauben-Geschmack passen will. Bitter-Sauer und im Nachgang etwas staubig wirkt das Ganze ziemlich unruhig. Der Koffeingehalt ist eher gering und wird nicht ausgewiesen, die unbepfandete Dose mag nicht so ganz ins Bio-Konzept passen.

Im dosenförmigen Getränkekarton daher kommt Der Bio-Energydrink namens Mad Bat. Mit 26mg/100ml liegt der Koffeingehalt nur knapp über dem üblicher Koffeinbrausen, der Geschmacknote befindet sich irgendwo zwischen Tee und Traubensaft mit leichtem Guarana-Einschlag. Kohlensäure ist kein drin, daher wirkt das Getränk nicht nur herb-süßlich sondern auch ziemlich fade.

BioZisch nature energy befindet sich in der bewährten Longneckflasche und ist mit 32mg/100ml als einziges Getränk der Runde ebenso koffeinhaltig wie herkömmliche Energy-Drinks. Das Koffein kommt aber wohl vollständig aus Mate und Guarana Gummibärchengeschmack steckt auch hier nicht drin, im Gegenteil: die Brause ist bitter und herb mit sehr subtilem Traubensüßeeinschlag, geschmacklich geht es in Richtung Grapefruit-Ingwer. Die Zutatenliste ließt sich wie ein Amoklauf durch den Kräutergarten: Zitronengras, Wermut, Brennessel, Rosmarin, Kakaoschalen, Eukalyptus, Acerola… Die Wilde Mischung schmeckt nur leider garnicht, ein wenig Rohrzucker oder zumindest Agavensaft würde dem Getränk sehr gut tun. Was das einsame Facebook-Logo auf dem Etikett soll ist im übrigen völlig unklar.

Quo vadis, Bio-Energydrinks? Nun, immerhin ist keine Herstellerin bislang in die Gummibärchenfalle getappt, auch zu süß sind die Getränke nicht und von gustatorischer Homöopathie kann keine Rede sein. Überzeugend ist allerdings keine der Brausen. Hier hat der Biosektor noch immer einiges zu lernen.

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April 07 2012

Schweizer Oster-Edition

Schweizer Oster-Edition

Zur Zeit findet in Basel (Schweiz) die jährliche CCC-Veranstaltung EasterHegg statt. Einen Grund mal in den nächsten coop zu gehen und nach Getränken Ausschau zu halten. Die Auswahl ist sehr mau. An Nischenbrausen gibt es hier nichts, nur das übliche Programm der Platzhirschen. In der Ecke der Energy-Drinks sind mir nur zwei unbekannte dosenähnliche Pappbehälter in die Hände gefallen.

C-ICE wirbt mit dem Slogan “Swiss Cannabis Ice Tea ist der Kult-Drink mit dem feinen Duft erstklassiger Schweizer Hanfblüten”. Das Getränk von thurella ist auf Schwarzteebasis mit 5% Anteil eines Sirup aus Hanfblütenaroma aufgesetzt. Geschmacklich kommt es dem bekannteren Lipton Ice-Tea nahe. Der Hanfblütenextrakt ist nicht raus zu schmecken. Einen Wachmacherkick gibt es durch das Getränk nicht.

Das andere Getränk, der “bio Botanic Energy” ist eine Hausmarke von coop. Der Hersteller ist die Holderhof Produkte AG, die dieses Getränk nicht auf ihrer Webseite listet – aber dafür einen alten Bekannten, den “Alpen Yod’l”, der bereits im Februar 2011 von uns getestet wurde. Aufgrund des ähnlichen Geschmacks durch Guarana-Zusatz und der gleichen Menge von 32g/100ml Koffein ist sehr stark davon auszugehen, dass coop eine No-Name Abfüllung des “Alpen Yod’l” verkauft. Die Abfüllung findet übrigens in Österreich statt.

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January 08 2012

now Black Cola und Orange Cola

now Black Cola und Orange Cola

now steht für New Organic World. Beide Getränke gibt es auch im Bio-Supermarkt, da die Zutaten zum größten Teil aus Bio-Anbau stammen. Die ganze Serie umfasst sieben Getränke, wobei nur die Black Cola und die Orange Cola Koffein enthalten.

Die Black Cola ist beim ersten Schluck ähnlich zu einer Fritz-Cola mit einem Hang zur Premium-Cola. Es schmecken eindeutig der Zucker und der Guarana-Extrakt heraus, wobei dieser vom Bio-Cola Aroma deutlich überlagert wird. Die Citronensäure hält die Cola frisch. Kohlensäure ist nicht im Überfluss vorhanden, sodass die Flasche ohne Bäuerchen schnell leer getrunken werden kann. Verwunderlich ist die auf dem Etikett fehlende Angabe über die 18mg/100ml Koffein im Getränk, die sich nur auf der Webseite findet.

Dazu gesellt sich die Orange Cola, die zusätzlich einen guten Schuss Bio-Orangensaft enthält – und aus irgendeinem Grund auch noch Bio-Orangenaroma.Dadurch schmeckt die Limo wie eine sehr orangige Spezi. Der Koffeinanteil hält sich durch die starke Verdünnung mit Orangensaft bei 3,5mg/100ml in Grenzen.

Die Getränke werden von der Ökobrauerei Neumarkter Lammsbräu in der für Colas und Limos sehr untypischen Oberpfalz abgefüllt und vertrieben. Die 0,33l Flasche wird wohl aus der Bierproduktion wiederverwendet, denn sie enthält den Schriftzug der Brauerei in Glas gegossen.

Wer trotz Bio-Lebensstil nicht auf hochkoffeinhaltige Cola verzichten möchte, so ist man bei den now-Getränken gut aufgehoben.

now steht für New Organic World. Beide Getränke gibt es auch im Bio-Supermarkt, da die Zutaten zum größten Teil aus Bio-Anbau stammen. Die ganze Serie umfasst sieben Getränke, wobei nur die Black Cola und die Orange Cola Koffein enthalten. Die Black Cola ist beim ersten Schluck ähnlich zu einer Fritz-Cola mit einem Hang zur Premium-Cola. Es schmecken eindeutig ...

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December 25 2011

Voelkel BioZisch Guarana-Cola

Voelkel BioZisch Guarana-Cola

Wenn einem der tägliche Arbeitsweg schon in den Prenzlauer Berg verschlägt, kann man auch mal in einem der vielen Bio-Supermärkte dort reingehen und eines der hier schon öfters angefragten Getränke erwerben: Voelkel BioZisch Guarana-Cola.

Das Familienunternehmen Voelkel, seit über 75 Jahren bekannt für Naturkostsäfte, bietet im Sortiment einige interessante Fruchtsaftgetränke, die über den puren Saft hinaus gehen. Die Guarana-Cola ist der einzige Fruchtsaft mit einem Aufputschmittel. Das Guarana macht im Getränk 1% aus, was nur so wenig Koffein abgibt, dass die Menge nicht angegeben werden braucht. Wie der Name bereits vermuten lässt, sind dem Saft Guaranaextrakt und Cola-Aroma zugesetzt. Zu den Hauptbestandteilen zählen natürliches Mineralwasser, Traubensüsse, Apfelsaft, Zitronensaft und Caramel – bis auf das Wasser ist alles aus kontrolliert biologischem Anbau.

Es ist ein leicht bekömmliches Getränk, das stark nach Guarana schmeckt. Der Kohlensäureanteil ist so gering, dass es nur leicht, aber völlig ausreichend prickelt. Auf wenige °C runtergekühlt ist es eine angenehme Bio-Abwechslung zu vielen anderen Brausen auf dem Markt.

Wenn einem der tägliche Arbeitsweg schon in den Prenzlauer Berg verschlägt, kann man auch mal in einem der vielen Bio-Supermärkte dort reingehen und eines der hier schon öfters angefragten Getränke erwerben: Voelkel BioZisch Guarana-Cola. Das Familienunternehmen Voelkel, seit über 75 Jahren bekannt für Naturkostsäfte, bietet im Sortiment einige interessante Fruchtsaftgetränke, die über den puren Saft hinaus ...

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November 14 2011

Freiwild Natural Coffein-Drink

Freiwild Natural Coffein-Drink

Limoaden, die in Richtung Saftschorle gehen und mit Koffein experimentieren. Das könnte was werden, dachte ich mir neulich bei Dr. Go. Dessen Brombeer-Heidelbeer-Geschmack war aber so gar nicht mein Ding. Bei der Verköstigung einer mir bisher unbekannten Brause aus dem Schwarzwald stellt sich aber heraus, dass die Spur richtig war. Apfel, Sauerkirsche und Apfelbeeren (Aronia) treffen meinen Geschmack sehr gut. Koffein und Gurana-Extrakt sind in ausreichenden Mengen (31,5 mg/100 ml) vorhanden. Es schmeckt lecker, es macht munter, ich sollte vollkommen zufrieden sein.

Geht aber nicht. Geht gar nicht. Denn was Namensgebung und Etikett betrifft ist das Gesöff nichts anderes als sexistische Kackscheiße. Allein schon der Name Freiwild. Dazu dann eine vollbusige Schwarzwaldschönheit mit Bollenhut und tiefem Ausschnitt auf dem Etikett. Das ist so plump, dass sogar der Deutsche Werberat schon 2009 dagegen protestierte. Die Freiwild-Macher reagierten auf diese “Zensur” mit ganz typischen Argumenten:

Das Image und das Selbstverständnis von Freiwild bezog sich auf Menschen, die jung im Geiste, selbstbewusst, tough und sexy sind – Frauen wie Männer. Der Vorwurf war einfach irrwitzig, in ihrem Team waren ja auch Frauen. Und die Freiwildtruppe war ein Paradebeispiel dafür, wie Frauen und Männer gemeinsam an einem Strang ziehen, weil sie alle an die Sache geglaubt haben. Größere Distanz zu Frauenverachtung kann man kaum haben.

Als junge Existenzgründer mit “frecher Geschäftsidee” (no shit) steht man eben über den Dingen. Die Kritiker haben die witzige Bedeutung nicht verstanden. Und außerdem sind einige ihrer besten Freunde schwul sogar Frauen im Team!!!11einself.

Vergessen wir es einfach. Falls ein anderer Brausehersteller aber auf die Idee kommen sollte, Apfel-Kirsch-Schorle mit Koffein zu versetzen, würde ich das sehr begrüßen.

Limoaden, die in Richtung Saftschorle gehen und mit Koffein experimentieren. Das könnte was werden, dachte ich mir neulich bei Dr. Go. Dessen Brombeer-Heidelbeer-Geschmack war aber so gar nicht mein Ding. Bei der Verköstigung einer mir bisher unbekannten Brause aus dem Schwarzwald stellt sich aber heraus, dass die Spur richtig war. Apfel, Sauerkirsche und Apfelbeeren ...

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October 01 2011

Relentless (Origin)

Relentless (Origin)

Einer der derzeit wohl am liebsten getrunkenen Energy-Drinks nennt sich Relentless und kommt aus dem unbarmherzigen Hause Coca-Cola.

Die in Hipsterfraktur gehaltene Halbliterdose ist theoretisch wiederverschließbar, falls der Plastikverschluß beim Öffnen nicht in zwei Teile zerspringt und dann die innere Hälfte munter in der Brause badet. Aus dem Plastikteil zu trinken fühlt sich einfach nur falsch an. Könnte mal wer die Produktdesigngeniuses darauf hinweisen, dass es für genau diese Funktion Flaschen gibt?

Der erste Schluck geht in Richtung der üblichen Gummibärchennote, doch dann: Nichts. Leicht sauer mit Taurineinschlag, aber irgendwie auch völlig geschmacklos. Keine Frucht, keine Süße, keine Elektrolyte, nicht mal das sonst so markante Guarana, das immerhin in verkaufsargumentativen Spuren enthalten sein soll. Als wäre das Ganze die DIN-genormte Grundsubstanz eines Energy-Drinks und in der Füllanlage wäre vergessen worden, die Unterscheidungsmerkmale beizumengen. Der originelle Sortenname Origin trifft also zu und eine Brause die mal angenehm nach nicht schmeckt ist durchaus nicht uninteressant.

Kaum zu erwähnen, dass auch dieser Halbliterbomber die üblichen 32mg/100ml an Koffein mitbringt.  Eine Hackerbrause aus dem Coca-Cola-Imperium? Die Zahlen sprechen dafür, das Herz eher dagegen. Wer sich ohne die Geschmacksnerven zu reizen erbarmungslos wach knallen möchte, ist mit dieser Brause aber gut beraten.

Einer der derzeit wohl am liebsten getrunkenen Energy-Drinks nennt sich Relentless und kommt aus dem unbarmherzigen Hause Coca-Cola. Die in Hipsterfraktur gehaltene Halbliterdose ist theoretisch wiederverschließbar, falls der Plastikverschluß beim Öffnen nicht in zwei Teile zerspringt und dann die innere Hälfte munter in der Brause badet. Aus dem Plastikteil zu trinken fühlt sich einfach nur ...

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September 14 2011

ONe – The Functional Drink

ONe – The Functional Drink

“Ideal zum Mixen” soll dieser Drink sein, laut Homepage. Das so angepriesene Getränk versteht sich als “coffeinhaltiges Erfrischungsgetränk auf Pflanzen-Vitamin-Basis” und enthält unter anderem die Vitamine B und C sowie Guarana-Koffein. Nach einem ernüchternden Blick auf die Zutatenliste sieht mensch dann doch, dass es sich eher um ein Getränk auf Wasser- und Zuckerbasis handelt, wie so viele.

Aber nun zum Geschmack – “Öm” oder “Nöm”, das ist hier die Frage! Nach dem Öffnen verströmt ein süßlicher Gummibärchen(?)-Geruch, wie nach dem Öffnen von Red Bull. Leider/zum Glück habe ich schon lange keinen Red Bull mehr getrunken, so dass mir nur ein vager Vergleich möglich ist. Beim Kauf von ONe dachte ich erst, es wäre eine Brause, aber es ist anscheinend doch ein Energy Drink – oder? Riecht und schmeckt jedenfalls so. Aber wieviel Koffein ist drin? Steht nicht auf der Flasche, ist also nicht kennzeichnungspflichtig, somit wohl unter 15mg/100ml (§47a LMBG). Red Bull hat da schon eher 32mg/100ml. Es ist also eher wie ein Energy Drink ohne viel Energy. Hmmm.

Fazit: schmeckt nicht besonders, hat nicht besonders viel Koffein und die Aufmachung als Nahrungsergänzung klappt irgendwie auch nicht – ich werde hier in meiner Meinung bestätigt. Die Flasche hat inklusive Pfand 1,50 Euro gekostet (bei meinen Dealer Fulda-Getränke). Vielleicht hol ich mir bei Bedarf nach einer Mischkomponente für die nächste Party doch lieber die 1-Liter-Energie-Drink-Flasche von Netto. Prost!

\"Ideal zum Mixen\" soll dieser Drink sein, laut Homepage. Das so angepriesene Getränk versteht sich als \"coffeinhaltiges Erfrischungsgetränk auf Pflanzen-Vitamin-Basis\" und enthält unter anderem die Vitamine B und C sowie Guarana-Koffein. Nach einem ernüchternden Blick auf die Zutatenliste sieht mensch dann doch, dass es sich eher um ein Getränk auf Wasser- und Zuckerbasis handelt, ...

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July 03 2011

KiCOS

KiCOS

In einem Kölner REWE-Markt sah ich diese sehr unscheinbare koffeinhaltige Brause. Laut eigener Webseite gibt es die KiCOS seit 1984 – zu der Zeit gab es sicherlich auch schon die formschöne Deutsche Mineralbrunnen Pfandflasche in der die KiCOS ausgeliefert wird. Das Koffein kommt aus der Guarana-Pflanze, aber nicht in einer so hohen Konzentration, dass dieses auf der Flasche angegeben werden muss.

Es gibt Hinweise darauf, dass der Abfüller in den letzten Jahren gewechselt hat. Aktuell kommt die Limonade aus Roisdorf zwischen Köln und Bonn. Vermutlich ist dieses auch das Verbreitungsgebiet. Geschmacklich ist sie sehr süffig und haut nicht so heftig rein wie andere Guarana-Getränke.

Hinzuzufügen ist die Unterstützung von ganzen 1 Cent pro verkaufter Flasche an einen Verein zur Förderung von Ausbildungsprojekten in Lateinamerika.

In einem Kölner REWE-Markt sah ich diese sehr unscheinbare koffeinhaltige Brause. Laut eigener Webseite gibt es die KiCOS seit 1984 – zu der Zeit gab es sicherlich auch schon die formschöne Deutsche Mineralbrunnen Pfandflasche in der die KiCOS ausgeliefert wird. Das Koffein kommt aus der Guarana-Pflanze, aber nicht in einer so hohen Konzentration, dass ...

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May 19 2011

Landidyllengeschmacksprobe

Landidyllengeschmacksprobe

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der Weg in den nächstbesten Supermarkt, um zu erkundschaften, welche Energy-Drinks die Dorfjugend zu sich nimmt, die nicht in dem privilegierten Status ist, in einer Stadt mit eigener Hipster-Brause aufzuwachsen. Im Einkaufsbeutel landeten:

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v.l.n.r. yetzt, Pylon, ihdl, johl

Dr Pepper

Kommen wir zu den Klassikern unter den Kolas. Komischerweise haben wir Dr Pepper bisher noch nicht getestet gehabt, dabei gibt es das Getränk in den USA bereits seit 1885! Ursprünglich wurde das beinhaltende Koffein aus der Kola-Nuss gewonnen, heute ist es wie oft üblich natürliches oder synthetisches Koffein. Geschmacklich lässt sich Dr Pepper nur sehr schwer einordnen. Auf der deutschen Umverpackung des bei Schweppes hergestellten Getränks wird es leider nicht so deutlich – auf der amerikanischen Flasche ist eine umkreiste 23 zu sehen. Diese steht für die Anzahl der verschieden Geschmacksstoffe im Getränk. Man könnte auch meinen, dass damit die Dauer in Stunden gemeint ist, wie lange die Geschmacksnerven gekillt sind. Nichtsdestotrotz, hauptsache es ist laut FAQ Kosher.

Wie viel Koffein in Dr Pepper steckt, ist schwer zu sagen. Offiziell ist nichts zu finden. Es gibt einige Tabellen in den USA, die es mit 41mg/8.2 fl oz angeben. Umgerechnet wären das etwa 17mg/100ml, was dann jedoch über den in der EU kennzeichnungspflichtigen Wert von 15mg/100ml liegen würde. Auszugehen ist also eher von einem in Europa für Kolas üblichen Wert von etwa 10 bis 15mg/100ml Koffein.

T400 Energy

Bereits die riesige 1,5l Flasche sticht im Regal hervor. Dazu in einer reißerischen Aufmachung, die eher an eine Batteriewerbung erinnert. Andererseits ruft der Titel “T400” Assoziationen zum Terminator hervor… Dabei steht der Name lediglich für die Menge an Taurin im Getränk, ergo 400mg/100ml. Der Koffeingehalt ist kennzeichnungspflichtig mit 30mg/100ml angegeben – vermutlich mit einer Ausnahmegenehmigung als Energy-Drink, die bis zu 32mg/100ml Koffein enthalten dürfen. Andernfalls ist die seit 2004 laufende Produktion im nordischen Kiel kaum möglich.

Die flashige Webseite des Getränks gibt sich sportlich, aber wurde seit einem Jahr (und vermutlich kurz nach dem Release) nicht mehr gepflegt. Der auf der Webseite stark umworbene Twitter-Account @T400_Energy bietet ganze drei Tweets und hat sieben Follower. Die Netzgemeinde kann schon mal nicht die Zielgruppe sein.

Ziel ist wohl eher ein billiger Ersatz für Vodka-Redbull-Mischgetränke zu sein. Denn mit den 1,89€ für die 1,5l ist mehr drin beim Komasaufen.

Sonne Brause

Die Sonne Brause hat sich in unseren Einkaufskorb verirrt. Vermutlich, da sie uns einfach angelacht hat. Optisch und olfaktorisch kommt dieses Getränk einem Haushaltsreiniger sehr nahe – geschmacklich glücklicherweise nicht. Im heimischen Emsland ist diese Brause auch unter dem alternativen Namen “Regina” bekannt und laut Wikipedia Grundzutat für das Biermischgetränk “Tango”. Wir kannten es schlicht noch nicht.

XL Energy Drink und XL Cranberry Energy

Der XL Energy Drink und sein einziger getesteter geschmacklicher Ableger XL Cranberry Energy wird seit 2000 in Polen produziert. Der Koffeingehalt liegt bei grenzwertigen 32mg/100ml und der Tauringehalt ist wie beim T400 bei 400mg/100ml. Kalt schmeckt dieser Energy-Drink recht erfrischend aber auch sehr süß. Die 99¢ pro Dose sind ein akzeptabler Preis.

Ob dieses rosa Wasser Wunder bewirkt?

sexergy

Oft gesehen, aber nie probiert. Musste also unbedingt nachgeholt werden. Preislich ist es mit 1,59€/Dose das teuerste Getränk in dieser Testrunde, was daran liegen könnte, dass es aus der Schweiz stammt. Andererseits vermittelt die Webseite einen Hauch von Luxus durch scheinbar glückliche Personen in schicker Abendgarderobe. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich auch spezial gebrandete Artikel im Onlinestore einkaufen. Zur Auswahl stehen schweizerisch typisch eine Rolex für schlappe 59.000€, ein Rennwagen im sechsstelligen Bereich, Hubschrauber oder eine Luxusyacht für knapp 4 Millionen. Den Privatjet gibt es nur auf Anfrage. (WTF‽)

Zurück zum Getränk und seinen Specs. 30mg Koffein auf 100ml gewonnen hauptsächlich aus dem beinhaltenden Guaraná. Dazu mindestens 8% Kirschsaft und ein wenig Holundersaft. Grundsätzlich nichts besonderes, aber sex sells.

Fazit

Nichts, was uns vom Hocker gerissen hat. Deshalb bleiben wir bei Hackerbrausen.

PS: Macht das, was yetzt im obigen Bild auf dem T-Shirt stehen hat. ;-)

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der ...

flattr this!

February 11 2011

Alpen Yod’l

Alpen Yod’l

Wir ihr bald wissen werdet, dass ich bereits erklärt habe, sind die unzähligen gummibärchenideologiekonformen Energy-Drinks ja nicht so unser Thema, doch bei Alpen Yod’l (Vorsicht, Flash mit grusligem Sound) lohnt es sich, eine Ausnahme zu machen.

Alpen Yod’l klingt zwar namentlich sehr creepy, doch der Geschmack des Getränks mag durchaus zu entschädigen. Der erste Schluck erstaunt mit einer unerwartet herben und minzigen Kräuternote. In seiner Gesamtheit ist der Geschmack säuerlich-kräuteresk, etwa wie eine Mischung aus Ricola und Almdudler mit einem unverkennbaren Minzeinschlag.

Kein Wunder, denn zu den Zutaten zählen Zitronenmelisse, Apfel- und Pfefferminze sowie Holunder, die allesamt aus biologischem Anbau stammen. Den Koffeingehalt von energydrinküblichen 32mg/100ml bekommt das Getränk offenbar ausschließlich aus Bio-Guarana.

Die Brause ist uneingeschränkt trink- und für Kräuterlimobegeisterte durchaus genießbar. Zu Preis und Verfügbarkeit kann ich nichts sagen, da mir das verkostete Exemplar ohne weitere Hinweise überlassen wurde; Scheinbar befindet sich der Verkaufsschwerpunkt aber in Österreich sowie der Schweiz. An dieser Stelle vielen Dank an den edlen anonymen Spender aus Göttingen für die Überlassung.

Das Prädikat Hackerbrause ist für dieses Getränk durchaus nicht unangebracht, der Bio-Faktor bekommt aber einen Knick durch die Aludose.

Wir ihr bald wissen werdet, dass ich bereits erklärt habe, sind die unzähligen gummibärchenideologiekonformen Energy-Drinks ja nicht so unser Thema, doch bei Alpen Yod'l (Vorsicht, Flash mit grusligem Sound) lohnt es sich, eine Ausnahme zu machen. Alpen Yod'l klingt zwar namentlich sehr creepy, doch der Geschmack des Getränks mag durchaus zu entschädigen. Der erste ...

May 18 2010

Gusto organic premium strength energy drink

Gusto organic premium strength energy drink

Ein weiteres Mitbringsel aus dem schönen Brixton ist der Gusto organic premium strength energy drink. Die Flasche sieht eigentlich mehr nach medizinischer Tinktur aus, die braune Farbe kommt aber tatsächlich vom Getränk, und nicht von der Flasche. Neben der Hauptzutat, Apfelsaft mit Kohlensäure, scheinen allerhand Kräuter und Wurzeln drin zu sein, vor allem aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Nach Guarana, Ginseng und Chrysathemen hört mein botanisches Wissen dann auch auf, wozu Rote Pfingstrosenwurzeln, Ziziphi Spinosa oder Szechuan Lovate Wurzeln gut sein sollen, habe ich keine Ahnung. Die Angabe von 30mg/100ml Koffein ist mir da schon eher verständlich.

Immerhin stelle ich beim öffnen der Flasche fest, dass wohl Kohlensäure drin ist. Der Geruch erinnert mich dann aber am ehesten an Jägermeister. Ich nehme also einen Schluck und stelle fest, das schmeckt irgendwie nach saurem Hustensaft mit Kohlensäure. Auch beim zweiten Schluck wird der Geschmack nicht viel besser.

Der Preis von £ 1.75 ist für kräuterlastige Gesundheuts-Bioprodukte bestimmt angemessen. Immerhin machts wach, eine Empfehlung kann ich aber nur für Menschen aussprechen, denen Almdudler nicht hart genug ist.

January 07 2010

Rockstar Juiced Mango-Orange-Passionsfrucht

Rockstar Juiced Mango-Orange-Passionsfrucht

Das ganze schmeckt tatsächlich irgendwie nach Saft. Wenig Kohlensäure, fruchtig. Aber irgendwo ist da doch noch diese energydrinktypische dicke Gummibärchensuppe. Es schmeckt wie eine Armada von Multivitamin-Brausetabletten.

Mit einem Koffeingehalt von 32mg/100ml ganz nett, kostet knappe 3 Euro / halber Liter an der Tanke. Ist nicht so mein Ding.

December 23 2009

DrinkMe Guarana-Boost!

DrinkMe Guarana-Boost!

Auf den ersten Blick im Supermarkt sah das toll aus: Eine heiter designte Dose, die liquid happiness in Form eines koffeinhaltigen Getränks mit Guarana verspricht. Doch schon die Nachbardose der Marke DrinkMe – THE UBERDRINK lässt erste Zweifel aufkommen. In Pink und for the ladies? Nix gegen pink, aber ich lass mir meine Haecksenbrause nicht mit Gendermarketing andrehen. Aus Neugierde kaufe ich aber trotzdem mal die Guarana-Boost!-Sorte für 1,29 Euro.

Zuhause habe ich erstmal die Website von DrinkMe geklickt und … oh weh! Statt einer Rezension des Drinks müsste ich eigentlich eine Diskursanalyse der Unternehmenskommunikation schreiben. Dass sie auf die Dosen “… and always be excellent to each other” schreiben, finde ich als alte Bill&Ted Freundin ja nett. Aber diese Website! Was für ein Quatsch!

Und wie in der alten tibetischen Medizin, so wird es auch in der heutigen Zeit immer wichtiger, die physiologische Wirkung eines “Functional Drinks” in enger Vernetzung des Nerven-, des Endokrinen und des Immunsystems mit der Psyche zu sehen und damit auf sanfte Weise für Energie und Wohlbefinden zu sorgen.

Da steht lauter Kram über Verantwortung (dabei sind die Drinks weder Bio noch Fairtrade) und Gesundheit. Moderne Großstadtmenschen mit unausgewogenem Lebensstil sollten demnach regelmäßig dieses Zeug trinken, damit Stress, Rückenschmerzen und Burnout wie von selbst verschwinden. Außerdem steht da auch was von “Wir-Gefühl” und Generation, und hey, bestimmt möchtest DU dich mit anderen vernetzen und darüber austauschen, wie Zuckerwasser dir zu mehr Glück, Gesundheit und Schönheit verholfen hat. Im Ernst: Die haben eine Community. I loled.

DrinkMe gibt es in drei Sorten: Die koffeinhaltige Guarana-Boost! Sorte, eine nicht-koffeinhaltige Beerenlimo für Kinder (damit die auch schön, gesund und ihr wisst schon …) und LADIES. Auch in dieser Variante stecken die revolutionärsten “orthomolekular-medizinischen Erkenntnisse” drin. So etwas findet frau sonst ja in Anti-Ageing-Cremes. Das Getränk ist selbstverständlich zuckerfrei und unterstützt damit die selbstbewusste, starke Frau bei ihrem ewigen Kampf gegen den eigenen Körper:

DrinkMe LADIES ist ein smarter Drink, der speziell auf die Bedürfnisse des weiblichen Organismus zugeschnitten wurde. Er ist der ideale Begleiter für die Community der DrinkMe Ladies, die selbstbewusst und stark durchs Leben gehen. (…)
Es stoppt nicht nur den Heißhunger auf Süßes sondern mildert die Nebenwirkungen einer kalorienbewussten Ernährung, z.B. die Beeinträchtigung des geistigen Leistungsniveaus, Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Ermüdungen.

Hungern muss sein, und wenn sich die Mangelernährung in fiesen Symptomen niederschlägt, hab ich ja noch DrinkMe LADIES? Fuck you. Das Zeug kauf ich sicher. Nicht.

DrinkMe Guarana-Boost! ist aber schon bezahlt, und hier kommt das Verköstigungsergebnis: Es schmeckt ziemlich durchschnittlich süß-säuerlich-fruchtig-synthethisch. Nicht weiter definierbar, nicht weiter bemerkenswert. Die Vitamine (C, B6, B12) und ernährungsphysiologisch sicherlich vorteilhaften Säuren in diesem Getränk schaden vermutlich nicht, aber: Das ist keine gute Hacker_innenbrause, denn erstens gibt es leckerere und zweitens gehört so ein Unsinn nicht unterstützt.

November 03 2009

Fritz und Hermann: Kola-Kaffee

Fritz und Hermann: Kola-Kaffee

Wenden wir uns wieder den guten Dingen zu. Den guten Dingen wie Kola und Kaffee. Die sind nämlich drin in Fritz-Kola Kaffee und Hausmarke Cola mit Kaffeegeschmack.

Hausmarke schmeckt ein wenig herber und weniger süß, eine Guarana-Note ist deutlich herauszuschmecken. Fritz hingegen ist im Vergleich süßlicher und recht lind, ich finde den Geschmack ein wenig runder.

Was den Koffeingehalt angeht, hat Fritz die Nase mit 25mg/100ml leicht vorn gegenüber 24mg/100ml bei Hausmarke. Die Verfügbarkeit ist bei Fritz eindeutig höher, Hausmarke bekam ich nur direkt beim Vertrieb (an dieser Stelle nochmals Danke für die Rezensionsexemplare). Fritz gibt es im Späti meines Vertrauens für 1,20 und Hausmarke dürfte auch nicht viel mehr kosten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Kaffee-Kola eine geniale Komposition ist. Das beste aus zwei Sphären in einer grandiosen geschmacklichen Stimmigkeit. Das Prädikat Hackerbrause haben sich beide verdient.

Achtung, Sicherheitshinweis: Hausmarke hat ein dickes Kohlensäureproblem. Ich hatte bisher keine Flasche in der Hand, die mir beim Öffnen nicht alles vollgespritzt hätte, trotz zuletzt mehrwöchiger kühler Aufbewahrung. Das könnte mit dem Postversand zu tun haben. Ich empfehle jedenfalls, die erste Flasche über dem Waschbecken zu öffnen.

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