Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

July 06 2013

Ein kleines Gespräch mit Klaus Dörrenhaus von VOLT Cola

Ein kleines Gespräch mit Klaus Dörrenhaus von VOLT Cola

Über den Nachfolger der JOLT Cola, die namensähnliche VOLT Cola, schrieben wir bereits. Zufälligerweise traf ich bei der in Köln stattfindenden SIGINT den Geschäftsführer der für den Vertrieb zuständigen Firma, Klaus Dörrenhaus. In einem gemütlichen Gespräch bei einer kalten VOLT in der Kölner Abendsonne unterhielt ich mich mit ihm über VOLT und die JOLT, die er vorher vertrieb.

Am stärksten bewegte mich die Frage, ob er den Vertrieb von JOLT in Deutschland und Europa inspiriert durch den Film Hackers aufnahm. In dem Film “Hackers” von 1995 wurde JOLT von den beiden “Master-Hackern” Razor und Blade als das Getränk der Hacker-Szene angepriesen: “Jolt Cola: The soft drink of the elite hacker.” Ich erinnere mich an Hacker, die mit großen Augen eine JOLT tranken und sich an den Film erinnerten. Die Story wäre zu schön, um wahr zu sein, aber die Realität ist viel langweiliger. Klaus lernte die Hersteller von JOLT auf der Kölner Genusswarenmesse Anuga (eigentlich Allgemeine Nahrungs- und Genussmittel-Ausstellung) bereits 1993 kennen und hatte dann 1995 die Lizenz zum Vertrieb in Europa. Somit kam die JOLT jahrelang aus der alten Cola-Stadt Köln, in der bereits 60 Jahre vorher die afri Cola hergestellt wurde. Mehr zur Hintergrundstory von jolt gibt es übrigens im Buch zum Blog Hackerbrause: kurz & geek (Link dorthin rechts in der Box).

In der zweiten Hälfte der 0er-Jahre wurde es nach Geschmacksexperiementen in diversen Farben immer ruhiger um JOLT. Das hing damit zusammen, dass das Unternehmen in den USA verkauft wurde und dann später pleite ging. 2010 war es dann ganz aus für JOLT. Aber Klaus wollte weiterhin eine Cola vertreiben, die vom Geschmack her gleich ist. Für die Erfinder aus den USA war dieses kein Problem – schließlich begleitete beide bereits eine jahrelange geschäftliche Freundschaft. Nur der Markenname war vergeben. Doch Klaus registrierte schon vor Jahren die Marke VOLT für Getränke. Somit wurde die JOLT Cola als geschmacklich gleiche VOLT Cola neu aufgelegt – nur der Koffeinanteil (aus natürlichem Koffein) wurde auf den Maximalwert von 32mg/100ml erhöht.

Wir unterhielten uns noch über die Darreichungsform. Derzeit gibt es die VOLT nur in 0,5l Dosen. Persönlich mag ich wiederverschließbare Glasflaschen lieber, damit bei einer unkontrollierten Bewegung am Rechner nicht direkt die Tastatur (oder das Mainboard) gebadet wird. Glasflasche deshalb, da sie sich einfach besser anfühlt als eine Plasteflasche.

Inzwischen ist die VOLT in diversen Einzelhandesgeschäften im Rhein-Ruhr-Gebiet zu haben. Deutschlandweit kann über die Webseite geordert werden.

flattr this!

July 01 2013

TeaMMate

TeaMMate

Gastbeitrag von @leitmedium

Etwas verloren stand auf dem Tresen des Berliner Cafés A.Horn eine Flasche »TeaMMate«. Das an eine mexikanische Lucha-Libre-Wrestler-Maske erinnernde Etikett sticht optisch durchaus hervor. Gekauft.

Die Rückseite der Flasche und die Facebook-Seite erklären, dass TeaMMate einen sozialen Fokus hat. Im Gegensatz zur gerade erst erschienenen Fair-Trade-Produkt ChariTea Mate kann bei TeaMMate jedoch vorgeschlagen und abgestimmt werden, für welches reagionale soziale Projekt gespendet wird:

TeaMMate sammelt für soziale Projekte in deiner Region und du kannst mitbestimmen, wo das Geld hingeht.

Wenn du eine Idee hast, wer in deinem Kiez am dringensten Unterstützung braucht, dann schicke uns einfach hier eine Nachricht.

Bis zum 31.12.2013 werdet ihr dann per Abstimmung entscheiden, welches Projekt die ersten 50 % des bis dahin erwirtschafteten Gewinns bekommt.

Die 0.5er Glasflasche schäumte beim Öffnen recht stark, obwohl sie seit mehreren Stunden ruhig im Kühlschrank stand. Der erste Schluck wirkt erst fruchtig mit relativ viel Kohlensäure. Dann kommt jedoch ein überraschend herber Geschmack, der an eine Mischung aus Lakritz, verbranntem Zucker und Zigarette erinnert. Es fällt mir schwer, nicht das Wort "eklig" zu verwenden und ich würde mich nicht wundern, wenn es sich gar um eine Fehlproduktion handelt. Mehr als die drei für diese Rezension notwendige Schlucke waren nicht möglich – das erste mal bei einer Flasche Mate.

Die Inhaltsstoffe von TeaMMate sind mit Wasser, Kohlensäure, Glucose-Fructose-Sirup, Zucker, Mate-Extrakt, Aroma Koffein, Zitronensäure und weiteren Aromastoffen durchschnittlich. Einen großen Abzug in der B-Note gibt es für den Zusatz vom zweifelhaften Zusatzstoff E150d.

flattr this!

June 11 2013

Gekko Mate

Gekko Mate

Gastbeitrag von ilf
In einem Kreuzberger Späti habe ich eher zufällig ein neues Mategetränk entdeckt: Gekko Mate. Scheint’s erst seit wenigen Wochen zu geben.

Entwickelt wurde die Brause in Berlin von einem brasilianisch-deutschen Pärchen. Sie werben mit dem Slogan “a cultura do mate” und beanspruchen, die beste grüne Mate Brasiliens zu verwenden:

Diese auch Taragin genannte Mate der Extraklasse wird vorzugsweise im südamerikanischen Winter (Mai bis September) geerntet und im Gegensatz zur landläufigen gerösteten Mate besonders schonend weiterverarbeitet.

Die behutsam zerkleinerte grüne Mate wird für Monate bei 50 bis 60°C schonend fermentiert und ganz zum Schluß, sehr kurz auf 400°C erhitzt. Das sorgt für ihr urtypisches Aroma. Abhängig von der Region werden verschiedene Granularitäten verarbeitet und konsumiert. In Brasilien vor allem feine Mate mit stark aromatischem Geschmack.

Tatsächlich ist der Mate-Geschmack sehr deutlich, fast fruchtig. Neben Zucker wird außerdem Agavendicksaft verwendet, was das ganze sehr süß macht und zu einem Zuckergehalt von 32 Gramm pro Flasche führt. Der Koffeingehalt ist mit 28mg/100ml fast ein Drittel höher als bei Club Mate (20mg/100ml).

Nette kleine Mate. Neben der Süße, die manchen zu viel sein könnte, schmerzt nur die Zugabe des Farbstoffs Ammoniumsulfit-Zuckercouleur (E 150d).

flattr this!

April 23 2013

MATE LEAKS: ChariTea Mate

MATE LEAKS: ChariTea Mate

Zusammen mit Krithika von Meta-Mate konnten wir eine neue Mate-Sorte probieren. Von ihr stammt auch diese Rezension. Danke!

Im Sortiment von ChariTea findet sich seit neuestem auch ein Getränk auf Mate-Basis. Wir hatten exklusiv die Möglichkeit noch vor dem offiziellem Verkaufsstart eine Flasche zu probieren.

Die unetikettierte Flasche, die wir in die Finger bekommen haben, führt leider weder Zutaten noch Koffeingehalt auf. Jemand aus dem Verkauf gab uns allerdings zu verstehen, dass der Koffeingehalt etwa dem von Club-Mate entsprechen soll und dass wie bei anderen ChariTeas leicht mit Fruchtsäften und Agave gesüßt wird. Sobald das Produkt auf dem Markt ist checken wir diese Angaben noch mal.

Passend zur ChariTea-Philosophie wird Bio-Fair-Trade-Mate aus Argentinien verwendet und auf all die guten Taten hingewiesen, die mit diesem Tee möglich werden. Die genaue Herkunft (Anbaugebiet, Kooperative) ihrer Mate konnte auf Anfrage allerdings doch nicht genannt werden. Da Mate in Argentinien fast ausschliesslich industriell in Plantagen produziert wird, vermuten wir eine ähnliche Herkunft wie bei Kraus, eine erfolgreiche Bio-Fair-Trade-Marke auf dem dortigen Markt.

Der erste Schluck der ChariTea Mate ist vergleichsweise süß, dann folgt aber im Nachgang ein zitroniger Geschmack, der die Süße sehr harmonisch ausbalanciert. Ganz am Ende schmeckten wir auch die Mate deutlich heraus.  ChariTea Mate schmeckt lecker erfrischend und ist eine sommerliche Mate-Alternative für alle, die weniger Zucker mögen und eine schmackhaftere, aber weniger sprudelige Bio-Mate als etwa BioZisch bevorzugen.

flattr this!

February 16 2013

Kolle Mate

Kolle Mate

Noch vor zwei Jahren gab es sie nur unter der Ladentheke und neue Informationen waren rar. In den letzten Monaten hörten wir dann so einiges und mittlerweile ist es raus, dass die berüchtigte Zickzack-Mate, der legendäre Super-Joker aus dem Hackerbrausen-Quartett, es nun unter dem neuen Namen Kolle-Mate ganz offiziell in den Getränkehandel geschafft hat. Einige Flaschen aus der ersten Abfüllung haben ihren Weg zu uns gefunden und warten nur darauf, gekostet zu werden.

An dieser Stelle müssen wir allerdings die durchaus angebrachte Begeisterung zügeln und mit wissenschaftlicher Methodik vorgehen. Aus diesem Grund haben wir zwei Probandinnenengruppen gebildet; Eine Gruppe die das Getränk zum ersten mal probieren darf und eine Kontrollgruppe, die bereits mit dem sagenumwobenen Geschmack von Zickzack-Mate vertraut ist. Erstere besteht aus johl, letztere aus yetzt.

yetzt: Als Teil der Kontrollgruppe sticht sofort in den Gaumen, dass Kolle mehr Kohlensäure enthält als Zickzack, was vermutlich auf die professionellere Abfüllung zurückzuführen ist. Davon abgesehen ist der Geschmack der Ur-Zickzack ziemlich gut getroffen, wenn auch das Remake eine Note zitroniger und den Hauch eines Hauches weniger süß ist. Kolle scheint mir eine Mate für den Sommer zu sein, Experimente mit Sirup oder Früchten scheinen sich geradezu von selbst auf die Ideenliste zu setzen. Auf jeden Fall schließt die neue Mate eine geschmackliche Lücke in der Riege der Yerbalimonaden und dürfte baldigen Anklang nicht nur in der koffeinenthusiastischen Brausenkultur finden.

Bleibt zu erwähnen, dass Kolle-Mate nicht nur einen Koffeingehalt von 20mg/100ml aufweist, sondern auch ein Biosiegel hat. Ein gutes Gefühl für kollektive Organisation, fair gehandelte Mate direkt aus brasilianischen Kooperativen und durchweg sympathische Macherinnen ist sowieso inklusive, und der Hack-Appeal einer Brause, die es von der DIY-Küchenmixtur auf die Ladentheke geschafft hat ist unbestreitbar hoch.

johl: Für den Erstbenutzer von Kolle-Mate ohne Zickzack-Hintergrund kommt die Brause leicht und angenehm daher, ein bisschen wie ein in Flaschen abgefüllter Sommermorgen. Spritzig, mit angenehmer Zitrusnote und genau dem richtigen Kohlesäuregehalt. Der Geschmack ist fein, was mir gerade sehr zusagt — an anderen Tagen könnte es durchaus intensiver nach Mate schmecken, aber dafür gibt es auch andere Brausen.

Das Flaschendesign mit dem “Alerta, Alerta!” rufenden Igel (wie es sich für Igel aus Dresden gehört) bringt eine angenehme Mischung aus Niedlichkeit und Aktivismus mit, die sich auch mit etwas Phantasie im Geschmack wiederfindet. Ich bin rundum zufrieden und denke, ich habe ein neues Lieblingsgetränk für die eher kollektiven Momente im Leben gefunden. Kolle Sache.

flattr this!

December 16 2012

Zickzack heißt jetzt Kolle

Zickzack heißt jetzt Kolle

Erinnert ihr euch and die mysteriöseste aller Maten, Zickzack Mate, die es nur in Dresden und dort auch nur unter ganz bestimmten Ladentheken für Eingeweihte gab? Von diesem Getränk gibt es neues zu berichten.

Zickzack hat den Untergund verlassen und ist ab sofort ein echtes Getränk mit echtem Biosiegel und wird künftig sogar über der Ladentheke verkauft. Auch wenn die Macherinnen der Brause ihre Haltung bewahren wollen und das Getränk im Kollektiv hergestellt wird, hat der Kapitalismus eine nicht ungravierende Auswirkung: Zickzack-Mate kann das Getränk nicht mehr heißen, weil dieser Begriff bereits von Markengrabbern gesquattet wurde als brach liegende Marke registriert ist und der Markeninhaber auf Anfragen nichtmal reagiert. Schäm Dich, Rudolf Wild GmbH & Co. KG!

So kommt es, dass statt Zickzack die Brause nun Kolle-Mate heißt, was einerseits der Name des Menschen ist, der sich das Rezept ausgedacht hat, andererseits eine Referenz auf die Kollektive Organisationsform der Matemachenden. Denn fair, verantwortungsbewusst und fair produziert will die Mate auch weiterhin bleiben. Wenn da mal nicht Uwe Lübbermann die Finger im Spiel hatte.

Übrigens ist wohl ein Buchhändler schuld an der Existenz dieses Getränks, der sich auf der Suche nach einer Brause befand und Kolle dazu angestiftet hat, selbst Mate zu machen.

Noch hatten wir leider nicht die Möglichkeit, Kolle-Mate zu probieren. Vom zitronigen Geschmack scheint die Rezeptur laut Zutatenliste nicht abgerückt zu sein, wenn sie auch weiterhin so grandios schmeckt wie die untergrundige Zickzack wird Kolle Mate wohl der neue Stern am Hackerbrausenhimmel. Eine ausführliche Rezension werden wir jedenfalls nachreichen.

flattr this!

December 15 2012

Latin Biorhythm Mate

Latin Biorhythm Mate

Bei Krithika von Meta-Mate haben wir uns ganz herzlich für die folgende Rezension einer ausgefallenen Mate aus Japan zu bedanken. Dankeschön!

“Play! Eat! Drink Mate!” Das ist mal ein Slogan, den Marketingexpertinnen und -experten auch gern mal zum Slogan des Jahres ernennen können, mit dem Coca-Cola sich seit der Markteinführung von Latin Biorythm Mate 2011 in Japan auf dem Mate-Sektor tummelt! Wir hatten das Glück, zwei Flaschen in die Finger zu bekommen und wurden positiv davon überrascht, wie wenig diese Mate nach Coca-Cola schmeckt.

Leider ist die Plastikflasche, die im formschönen Regenbogen-Batik-Hippie-Design daherkommt und das Logo der “Japanese Mate Association” trägt, fast durchgehend auf japanisch beschriftet, so dass wir nicht ausmachen konnten, wieviel Koffein das Getränk enthält. Als wir uns ein Glas davon einschütteten waren wir jedenfalls fest davon überzeugt, gleich den un-mate-haftesten Geschmack voll typischer Coca-Cola-Chemikalien auf der Zunge zu spüren und wurden dann eines besseren belehrt: Es schmeckt genau wie ein Tee aus gerösteter Mate!

Keine Zuckerzusätze, keine Kohlensäure, keine Zusatzstoffe, einfach geröstete, stark rauchige Mate in einer Flasche. Coca Cola versucht hier ganz offensichtlich mit der riesigen Matcha- und Grüntee-Industrie in Japan (wo der Markt von Grüntee-Eisteegetränlen in Flaschen geradezu üerschwemmt wird) mitzuhalten, indem sie einfach mal was neues einführen. Es lohnt sich auch mal nach den Werbespots für dieses Produkt zu googlen, denn irgendwie wird hier eine Verbindung zu der Strandpartykultur Rio de Janeieros mit Bikinis, Fleischgelagen und Sambatanz hergestellt, was nicht so recht zu Mate passen will.

Coca-Cola: Mate Cha – Latin Biorhythm from We Are We Are on Vimeo.

Fazit: Pluspunkte dafür, dass wir es hier mit einem authentischen Mate-Drink zu tun haben und das Regenbogendesign mögen wir auch. Auch wenn es von Coca Cola ist.

flattr this!

October 01 2012

Meta Mate Bar Invasion

Meta Mate Bar Invasion

Johl wurde für eine Mateverkostung in die Meta Mate Bar eingeladen. Da wir (ands und amethyst) zu Besuch in Berlin waren und Hackerbrausen mögen, haben wir uns interessiert angeschlossen. Dort angekommen, bekamen wir die Gelegenheit, neben neuer Mateschokolade :3, unter anderem die folgenden Mategetränke zu probieren:

Die neue 1337Mate

Die 1337Mate hat mit ihrem, wie immer, auffälligen Etikett (ein Einhorn!), sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Johl berichtete bereits darüber. Wir empfanden sie als erfrischend und gut über den Abend trinkbar. Sie ist etwas milder, als vor ihrem Neustart und kam in einer 0,5L-Flasche zu uns.

The Maté Factor Fresh Green Lemonade

Diese Mate stach im Geschmack sofort zwischen den anderen Mategetränken hervor. Sie ist weniger ein klassisches Mateerfrischungsgetränk, als ein matiger Zitronensaft. Sie schmeckte sehr intensiv und fruchtig. Ist daher auch etwas dickflüssiger und enthält kaum oder keine Kohlensäure. Das Etikett auf der 0,33L-Flasche zeigt eine Zitrone, Mateblätter und ein Mategefäß. Der Hersteller verkauft in seinem Online-Shop bisher nur verschiedene Mate-Tees. Dies ist also möglicherweise ein Versuch, in Zukunft auch ein Erfrischungsgetränk anzubieten.

Selbstgebraute Mate der Meta Mate Bar

Zum Schluss bekamen wir ein sehr matiges Mategetränk angeboten, das noch in der Entwicklungsphase steckt. Es wurde von der Meta Mate Bar in Eigenproduktion aus frischen Blättern und ohne Zusatz von Zucker gebraut. Stattdessen verwendeten sie Stevia, welches einen deutlichen Eigengeschmack hat, den man von anderen Hackerbrausen nicht unbedingt kennt. Wir sind gespannt, was daraus wird.

Wir bedanken uns bei der Meta Mate Bar für diesen wachen Tag.

flattr this!

September 03 2012

Hell just froze over: Leetmate ist zurück

Hell just froze over: Leetmate ist zurück

Das Duke Nukem Forever der Hackerbrausen hat es tatsächlich geschafft: Nach einer regelrechten Durststrecke von fast einem Jahr ist die Hamburger Indie-Mate wieder da, diesmal mit Venture Capital von “Deutsche Microinvest” und (demnächst) auch mit Crowd-Funding (Krautfunding?) finanziert:

Wir machen 1337MATE jetzt zu unserem Hauptprojekt. Wir müssen das tun, um der Nachfrage gerecht zu werden und in die Größenordnung vorzudringen, in der sich das Projekt trotz unserer spürbaren Zeit- und Geldaufwände selbst trägt und langfristig funktioniert. Und wir müssen zu euch – mit palettenweise 1337MATE im Gepäck. Hierfür brauchte es intensive Vorplanung und ein ausreichend großes Budget. Damit werdem wir die nächsten fünf Jahre planen und kalkulieren. Gerade zu Beginn stehen notwendige größere Investitionen (bspw. für Leergut) an. Somit wird die erste Finanzierungsrunde im Crowdfunding 100.000 Euro einspielen. Innerhalb des nächsten Jahres werden parallel über Mischmodelle weitere 150-200.000 Euro eingeworben. Und parallel versorgen wir unsere bestehenden Händler und all die in der Warteschleife endlich wieder mit Mate.

Schmeckt immer noch toll, hat immer noch ein schwarz-grünes Label (in der uns vorliegenden Probe mit Einhörnchen) und endlich kann es wieder losgehen mit der Leetmate, auch ausserhalb ausgesuchter Getränkehändler in Hamburg.

Für die Testmate bedanken wir uns artig bei der Meta Mate Bar im Prenzlauer Berg, die vor einigen Tagen zu einer kleinen Verkostung luden. Dazu sehr bald mehr an dieser Stelle.

flattr this!

Reposted byFreXxXlotterlebenMarkusBecauthmillenonNorkNorkkisaFreXxXfraufledermausfluoreszentMarkusBecnilsfdrseilzugviirus

August 19 2012

Buenos Mate

Buenos Mate

Wie im vergangenen Sommer herrscht in Berlin wieder ein Notstand an Club-Mate. Umso begeisterter war ich, im Getränkemarkt am Platz der Club-Mate zwei Stapel Kisten eines bisher mir unbekannten Mate-Getränks zu entdecken: Buenos Mate. Die blassgelbe Sonne auf pastellblauem Grund im Logo verspricht in der Kombination mit dem Namen eine Erfrischung an warmen Sommertagen. Zwei Flaschen landeten im Einkaufswagen und eine wurde direkt vor der Tür geöffnet.

Im warmen Zustand schmeckt die Buenos Mate wie ein Icetea aus dem Supermarkt. Nicht übersüßt und nach ausgekühltem Tee. Nach einem Tag im Kühlschrank wurde die zweite Flasche getestet. Allein durch das Kühlen ist der Geschmack eher zum gewohnten Mate-Kaltgetränk gewandert, einzuordnen zwischen Club-Mate und Flora Power. Es ist etwas herber als Club-Mate. Von den bisher gekosteten Mategetränke-Ablegern gehört sie nach meinem Geschmack in die Sorte der gut trinkbaren.

Hersteller ist die Buenos GmbH & Co. KG aus dem hessischen Bad Homburg vor der Höhe. Laut Handelsregister wurde die Firma erst am 28.06.2012 gegründet. Die Buenos Mate wird derzeit laut Webseite hauptsächlich in Mittel- und Norddeutschland vertrieben – umso erstaunter bin ich, dass sie den Weg nach Berlin gefunden hat.

In der Buenos Mate ist ein Koffeingehalt von 20mg/100ml. Das Koffein stammt jedoch nicht aus der Mate, sondern aus grünen Kaffeebohnen. Zur Abrundung des Geschmacks kommen Zitronensaft und Rohrzucker hinzu. Ich könnte mir diese Mate durchaus gut als Mixgetränk für Tschunk vorstellen.

Interessant ist auch das Schwestergetränk Lapacho, das ich bisher nicht gefunden habe. Über Hinweise zu Bezugsquellen oder Einsendungen zum Testen freuen wir uns!

flattr this!

July 06 2012

Nuka Cola

Nuka Cola

WAR, War never changes.
Mit diesen Worten beginnt die Geschichte von Fallout, die den Spieler in eine postapokalyptische Dystopie unserer eigenen Welt entführt. Nahezu die komplette Erde wurde durch einen Atomkrieg im Jahre 2077 verwüstet und die wenigen, die nicht sofort verbrannten oder den Strahlentod starben, mussten in einer lebensfeindlichen und todbringenden Welt überleben. Weite Teile des Planeten wandelten sich in Ödland, und der (namensgebende) Fallout verteilte die Radioaktivität in jeden Winkel der Erde. Doch jene, die all die Widrigkeiten überlebten, begannen irgendwann den Versuch eine neue Zivilisation aufzubauen. Bald schon erhoben sich die ersten kleinen Siedlungen aus der atomaren Asche.

Fallout (Computerspiel) – Wikipedia

Wenn eine Hackerbrause gleichzeitig ein Item in einem Computerspiel ist und die Kronkorken in der postapokalyptischen Welt der Hintergrundstory als Zahlungsmittel eingesetzt werden, dann kann man das Getränk mit Fug und Recht als dreifach nerdig bezeichnen.

Dankenswerterweise hat uns die gar nicht fiktionale Nuka Cola Company aus den Weiten des Internets drei Flaschen zur Probe zugesendet, weswegen wir in den Überresten einer in Berlin abgestürzten Raumstation  zur Verkostung schreiten konnten.

Es gab: Nuka Cola Classic, Nuka Cola Victory und Nuka Cola Quantum. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Zweimal “naja, geht so” und einmal trafen wir tatsächlich auf ein durchaus interessantes Postapokalyptus-Bonbon für Cola-Bären.

Nuka Cola Classic ist keine Cola, die uns geschmacklich überzeugte. An leckere Markencolas wie Afri oder Vita reichte der flache, uninspirierte Geschmack nicht heran, von engagierten Indie-Brausen wie Premium ganz zu schweigen. Die Cola kommt recht bland daher und erinnert im Abgang an River Cola — eine klassische Supermarktbrause für Menschen, die auch mit Coca-Cola zufrieden wären.

Nuka Cola Victory leidet leider unter der gleichen geschmacklichen Ausdruckslosigkeit. Eine Brause mit Fruchtextrakt und echtem Ginseng — da wäre mehr drin gewesen. Als Sammlerstück (die “Victory”-Variante ist immerhin im Computerspiel eine der selteneren) okay, aber geschmacklich hatten wir in diesem Blog durchaus schon bessere Getränke. Dabei schmeckt Victory nicht schlecht oder gar ekelhaft; es verbleibt einfach ein gewisser uninspirierter Geschmack im Mund, der sich am treffendsten mit “meh!” zusammenfassen lässt.

Nuka Cola Quantum ist streng genommen gar keine Cola, sondern ein Energydrink und verströmt beim Öffnen auch den typischen Geruch. Da wir gegenüber Energygetränken traditionell eher kritisch eingestellt sind, waren die Erwartungen nicht besonders hoch, doch dann… Hoppla! Quantum leuchtet nicht nur blau im Schwarzlicht (“Was ist das?” – “Blaue Cola!” – “Und was macht sie?” – “Sie leuchtet blau!”), sie schmeckt auch irgendwie anders. Unsere Vermutung ist, dass so ein Energydrink schmeckt, der ohne das sonst unvermeidliche Taurin auskommt — ganz ohne die sonst übliche Gummibärenhaftigkeit kann sich das leicht kräftige Aroma des Guaranas entfalten. Quantum überrascht jedenfalls und könnte durchaus geschmacklich als Referenz für Energydrinks herhalten.

Zweimal (geschmacklich) Daumen runter, einmal unerwartet ein Daumen rauf — aber seien wir ehrlich, die meisten Menschen werden Nuka Cola nicht allein wegen des Geschmacks bestellen (ausserhalb des Internets dürfte es dieses Getränk noch nicht geben), sondern als Geschenk für Gamer oder zur Vorbereitung auf die verstrahlte Welt nach dem nächsten Atomkrieg.

flattr this!

July 01 2012

Isis Bio Fresh Cola

Isis Bio Fresh Cola

In der Welt der Biobrausen hat sich etwas getan: Von der bislang eher fürs Saftsortiment bekannten Firma Beutelsbacher gibt es eine Brausenreihe, in der seit Mai diesen Jahres mit Isis Bio Fresh eine Cola zu finden ist.

Die Cola schmeckt recht würzig und vielschichtig, die Süße ist leicht karamellig. Der Guaranagehalt ist, besonders im Abgang, deutlich erschmeckbar. In Sachen Säure setzen die Beutelsbacher auf Limetten statt Phosphor, was sich im Geschmack ebenfalls niederschlägt.

Der Koffeingehalt liegt mit 10mg/100ml im eher homöopathischen Bereich. Mit 80 Cent je Flasche ist die Brause durchaus erschwinglich, der Schraubverschluss ist im Drittelliterbereich ein durchaus sinnvolles Novum. Als Wachmachbrause ist
diese Cola eher bedingt geeignet, ein deutliche Plus ist aber das Geschmackserlebnis.

flattr this!

May 21 2012

BioZisch Nature Energy, Mad Bat Bio Energy, IXSO

BioZisch Nature Energy, Mad Bat Bio Energy, IXSO

Noch immer ein recht neues Segment sind Energydrinks aus dem Bioladen. Doch taugen die Ackerbrausen zu Hackerbrausen? Drei derzeit verfügbare Getränke mit Biosiegel und der Zielgruppe Wachbleibende wurden getrunken.

Wenn auch kein Energy-Drink, ein spannendes Getränk ist auf jeden Fall IXSO, in dessen Herstellungsprozess Gerstenmalz fermentiert wird. Dementsprechend ist auch der Geschmack malzig-herb, was nicht so ganz zum Apfel-Trauben-Geschmack passen will. Bitter-Sauer und im Nachgang etwas staubig wirkt das Ganze ziemlich unruhig. Der Koffeingehalt ist eher gering und wird nicht ausgewiesen, die unbepfandete Dose mag nicht so ganz ins Bio-Konzept passen.

Im dosenförmigen Getränkekarton daher kommt Der Bio-Energydrink namens Mad Bat. Mit 26mg/100ml liegt der Koffeingehalt nur knapp über dem üblicher Koffeinbrausen, der Geschmacknote befindet sich irgendwo zwischen Tee und Traubensaft mit leichtem Guarana-Einschlag. Kohlensäure ist kein drin, daher wirkt das Getränk nicht nur herb-süßlich sondern auch ziemlich fade.

BioZisch nature energy befindet sich in der bewährten Longneckflasche und ist mit 32mg/100ml als einziges Getränk der Runde ebenso koffeinhaltig wie herkömmliche Energy-Drinks. Das Koffein kommt aber wohl vollständig aus Mate und Guarana Gummibärchengeschmack steckt auch hier nicht drin, im Gegenteil: die Brause ist bitter und herb mit sehr subtilem Traubensüßeeinschlag, geschmacklich geht es in Richtung Grapefruit-Ingwer. Die Zutatenliste ließt sich wie ein Amoklauf durch den Kräutergarten: Zitronengras, Wermut, Brennessel, Rosmarin, Kakaoschalen, Eukalyptus, Acerola… Die Wilde Mischung schmeckt nur leider garnicht, ein wenig Rohrzucker oder zumindest Agavensaft würde dem Getränk sehr gut tun. Was das einsame Facebook-Logo auf dem Etikett soll ist im übrigen völlig unklar.

Quo vadis, Bio-Energydrinks? Nun, immerhin ist keine Herstellerin bislang in die Gummibärchenfalle getappt, auch zu süß sind die Getränke nicht und von gustatorischer Homöopathie kann keine Rede sein. Überzeugend ist allerdings keine der Brausen. Hier hat der Biosektor noch immer einiges zu lernen.

flattr this!

April 08 2012

Metamate

Metamate

Gestern bin ich spontan in der Meta Mate gelandet und durfte sogleich beim Eintüten frischer Mate und beim Etikettieren von hellem und dunklem Mier mithelfen, wovon ich als Dankeschön fürs Mithelfen auch eine Tüte mit nach hause nehmen und eine Flasche trinken durfte. Als ausgewiesene Hackerbrausen-Expertin durfte ich auch meinen Senf zu einer experimentellen Matelimonade abgeben.

Die Meta Mate wirklich grandioser Ort, an dem es rund um die Ilex paraguariensis vieles zu probieren, bestaunen und erwerben gibt. Einen Besuch in der Berliner Strassburgerstrasse 16 (Die in Prenzlberg, Google Maps findet unverständlicherweise nur eine in Spandau) kann ich euch wärmstens ans Herz legen.

flattr this!

Reposted byheli heli

April 07 2012

Schweizer Oster-Edition

Schweizer Oster-Edition

Zur Zeit findet in Basel (Schweiz) die jährliche CCC-Veranstaltung EasterHegg statt. Einen Grund mal in den nächsten coop zu gehen und nach Getränken Ausschau zu halten. Die Auswahl ist sehr mau. An Nischenbrausen gibt es hier nichts, nur das übliche Programm der Platzhirschen. In der Ecke der Energy-Drinks sind mir nur zwei unbekannte dosenähnliche Pappbehälter in die Hände gefallen.

C-ICE wirbt mit dem Slogan “Swiss Cannabis Ice Tea ist der Kult-Drink mit dem feinen Duft erstklassiger Schweizer Hanfblüten”. Das Getränk von thurella ist auf Schwarzteebasis mit 5% Anteil eines Sirup aus Hanfblütenaroma aufgesetzt. Geschmacklich kommt es dem bekannteren Lipton Ice-Tea nahe. Der Hanfblütenextrakt ist nicht raus zu schmecken. Einen Wachmacherkick gibt es durch das Getränk nicht.

Das andere Getränk, der “bio Botanic Energy” ist eine Hausmarke von coop. Der Hersteller ist die Holderhof Produkte AG, die dieses Getränk nicht auf ihrer Webseite listet – aber dafür einen alten Bekannten, den “Alpen Yod’l”, der bereits im Februar 2011 von uns getestet wurde. Aufgrund des ähnlichen Geschmacks durch Guarana-Zusatz und der gleichen Menge von 32g/100ml Koffein ist sehr stark davon auszugehen, dass coop eine No-Name Abfüllung des “Alpen Yod’l” verkauft. Die Abfüllung findet übrigens in Österreich statt.

flattr this!

March 24 2012

MISCHMASCH

MISCHMASCH

Vor etwa einem Monat entdeckte ich bei meinem Getränkehändlerrundgang in Köln eine Brause, die mir bisher noch nicht bekannt war. Ein schönes hellblaues Etikett mit dem Schriftzug MISCHMASCH lächelte mich aus dem Regal an. Direkt packte ich ein paar Flaschen ein, machte ein Foto und fragte auf Twitter rum, ob diese Brause in unserer Autorenschaft schon bekannt ist.

@PylonC: Haben wir die schon auf @hackerbrause? Ist auch von den fritz-Jungs http://twitpic.com/8oglqp
@johl: @PylonC @hackerbrause Haben wir geschickt bekommen, aber noch keine Rezension. Magst du?
@philipsteffan: @johl @PylonC Wurde gestern von @ihdl zwecks Rezension getestet. :)
@PylonC: @philipsteffan @ihdl Ah, okay. Ich mache dann mal die Gegenprobe ;-)
@yetzt: @PylonC ich fand die sehr lecker und vollmundig. fehlt nur der koffeinschub. ;)

Wie zu erwarten, diese Brause ist neu auf dem Markt. Der Getränkehändler meinte, dass er sie erst am Vortag rein bekam. Und er verriet auch, dass sie von fritz ist. Auf der Webseite wurde die MISCHMASCH am 7. Februar 2012 vorgestellt. Dem Logo ist nicht auf Anhieb anzusehen, dass diese Brause von fritz stammt. Dazu fehlen einfach die beiden bekannten Gesichter, wie bei allen anderen Produkten dieses Herstellers. Erst im Kleingedruckten auf der Rückseite wird klar, dass fritz dahinter steht.

Die MISCHMASCH ist eine klassische Spezi. Vermutlich deshalb auch die Anlehnung in der Farbgebung in hellblau und orange nebst einem runden M, was ein wenig an einen Heilquellenspringbrunnen erinnert. Der Geschmack ist, wie @yetzt schon schrieb, vollmundig. Heraus sticht der intensive Mandarinen-Geschmack, obwohl der Anteil nur 0,5% beträgt. Ansonsten gibt es 4,5% Orangensaft und 3% Zitronensaft dort drin; also insgesamt 8% Saft! Den Rest machen Wasser, Zucker und ein paar Farbstoffe nebst Koffeinaroma aus. Dadurch, dass nur Aroma verwendet wird, knallt diese Brause gar nicht.

Wie für viele Brausen gilt der Tipp: gut gekühlt ist sie am leckersten!

flattr this!

March 16 2012

Manhattan Special

Manhattan Special

It was once ubiquitous on the streets of New York City.  Made since 1895, this thick and sweet drink of coffee, seltzer and a lot of sugar was a rite of passage for a few generations of New Yorkers.  Today, Manhattan Special mostly survives from the pleasant memories of retirees and a small but growing segment of local hackers who prefer its candylike taste to Club-Mate.

However, it seems that finding Manhattan Special is about as difficult as finding Club-Mate in New York.  You can easily order it online, but finding a store that carries it in Manhattan is rather difficult feat.  A message posted on their retail locator went unanswered.   I looked in several delis throughout the lower half of Manhattan, half of whom admitted to knowing about it without giving me a lead on where I could find it.  Even local aficionados of the drink couldn’t tell me exactly where they found it, only that it “should be” available at one out of every five random bodegas in Brooklyn.  I was about to give up when I managed to stumble across a deli that carried it through seamless.com.

For as much hassle as I went through to find it, I ended up expecting something a bit more special and nuanced.  Unfortunately, it’s rather unremarkable.  Just as Club-Mate’s flavor resembles the tea it comes from, a vague notion of coffee flavor comes through in the taste of Manhattan Special.  Those who drink coffee with a lot of sugar will likely find it pleasing, though others may find their palates offended by the bold texture and overpowering sweetness.  It’s little wonder that children seem to love it, while adults might find it a bit hard to take.  It’s only lightly carbonated, and tends to go flat unusually quickly.  The flavor seems like it could very easily be replicated with thick bland coffee, seltzer and sugar.

Served cold or at room temperature doesn’t seem to make much of a difference in terms of flavor, though I would strongly recommend against opening an unchilled bottle.

As far as caffeine content, there doesn’t seem to be a noticeable difference between Manhattan Special and a like amount of coffee.  Admittedly, after the fourth one, I began to enjoy the flavor much more but I had to resort to Club-Mate to keep myself awake.

If you can find it, it’s definitely worth trying once but I find it hard to believe that it’ll emerge to be a legendary Hacker drink.

flattr this!

March 09 2012

halal

halal

Hier trifft sich also muslimische Tradition mit der westlich verorteten Leistungs- und Partykultur: Wo, wenn nicht in Kreuzberg lässt sich ein so wunderbares kuturelles Mashup finden wie ein Energy-Drink namens halal. Das zertifiziertermaßen nach islamischem Recht gestattete Getränk wird in der Schweiz produziert und ist derzeit in mehreren Berliner Spätis zu bekommen.

Das Dosedesign ist wunderbar schlicht, lediglich der Name des Getränks weist in pseudoarabischen Lettern auf das Alleinstellungsmerkmal der Brause hin. Ein Werbeplakat zum Getränk fasst es zusammen mit den Worten “Einfach erlaubt!”

Doch schmeckt ein halaler Energy-Drink anders als das unzertifizierte Leitkulturpendant? Nicht im geringsten. Kein Wunder, denn die Zutaten sind die selben wie in anderen Energy-Drinks auch. Halal hebt sich geschmacklich nicht von anderen Gummibärchenwässerchen ab.

Lässt sich trinken und wirkt, wieso also nicht? In irgendwelchen Gefährderdateien islamismusparanoider Innenminister stehen überwachungskritische Netzeingeborene ja vermutlich sowieso schon. Wer also statt in der Macchiato-Taverne mal im Shisha-Café das Internetz vollschreiben möchte, findet mit diesem Wachmacher womöglich ganz neue Freunde.

flattr this!

February 21 2012

KA Karribean Kola

KA Karribean Kola

Bei einem Kurzaufenthalt in London entdeckten wir diese Brause, die nicht nur in den “Cornershops” — also den britischen Spätis — sondern auch bei der Supermarktkette Tesco verkauft wird.

Die exotische Kola kommt stilecht aus dem karibischen Cumbernauld in Schottland von der Firma A.G. Barr plc. Dort ist man auch für die quietschorange Brause Irn-Bru verantwortlich, die zu Schottland gehört wie frittierte Marsriegel und Trainspotting.

Um die große Enttäuschung gleich zu Beginn abzuhaken: KA Karribean Kola ist koffeinfrei. Aber der Geschmack! Im Abgang hat diese Cola eine mitreissend fruchtige Note, die begeistert, ohne pappig den Mund zu verkleben, ein bisschen wie eine schottische Karibikbrise. Seit dem Melonengeschmack von fritz fand ich keine — meinetwegen auch vollständig künstliche — Fruchtnote so überzeugend wie diese … wenn ich nur wüsste, wie ich sie benennen könnte!

Die Zutatenliste (Carbonated Water, Sugar, Citric Acid, Colour (E150d), Flavourings, Preservative (E211)) schweigt sich darüber allerdings bescheiden aus. Auch eine kurze Recherche im Internet ergab lediglich, dass andere Menschen ebenfalls rätseln, was da den Gaumen kitzelt. Die Theorien reichen von Ananassaft bis Kokosnuss — was beides hinkommen könnte.

Ich hätte wirklich gern mehr von dieser karibischen Kola und ihrem rätselhaften Geschmack, dann aber bitte mit Koffein, um es zu einer echten Hackerbrause zu machen. Insgesamt zeigt KA Karribean Kola aber für mich klar, wohin Aromenexperimente bei Brausen in der Zukunft gehen könnten.

flattr this!

February 04 2012

Wild Fire

Wild Fire

Nachdem wir ja neulich vom Ohrenbluten Freissefreiheit-Podcast als böse Feminismus-Nazis geoutet wurden, weil wir die sexualisierte Aufmachung von Freiwild kritisiert haben, mal zu einem Getränk, dessen Aufmachung genau andersrum ist: Wild Fire.

Die Brause in der Zebraflasche kommt aus München, nennt sich einen “Urban Drink” ist geschmacklich eine spannende Sache, die sich am besten als Apfelsaft-Cola umschreiben lässt. Das Getränk schmeckt zwar beim ersten Schluck ein wenig Fad, das fruchtige Apfelaroma setzt dann nach einigen Schlucken so richtig ein. Etwas erinnert es an rotes Skull, ist aber süßer.

Drin stecken Apfelsaftkonzentrat, Zitronen- und Phosphorsäure, Vitamin C und Geheimzutaten. Der Koffeingehalt ist leider nicht ausgeschildert, liegt aber laut den Herstellern “zwischen Soft- und Energydrink”, also zwischen 0 und 32mg/100ml.

Völlig großartig ist das Marketing. Statt lasziver Damen oder muskelstrotzender Sportskanonen gibt es Barry:

Es geht also auch ohne Rollenbilderklischees und mit Zebratanga, Spiegelbrille, Holzschuhen und Helm durchaus queer. Erhältlich ist Wild Fire vor allem in und um München, für Exilbayern und Restweltbewohnerinnen gibt es die Brause für 1,10 € pro Flasche im Sechserträger auch per Netzbestellung. Wild Fire ist zwar allem Anschein nach nicht die große Koffeinbombe, aber dennoch eine prima Alternative zu langweiligen Limonaden und geht als Hackerbrause durch.

flattr this!

Reposted byyetztfrell
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl