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July 02 2012

Colas aus Österreich

Colas aus Österreich

Bei einem Supermarkteinkauf im Land des roten Bullen habe ich mich in der Getränkeabteilung nach leckeren Hackerbrausen umgeschaut, die es in Deutschland nicht gibt. Fündig bin ich bei den Colas geworden und habe je eine Dose S Budget Engery Cola und Black Jack Cola mitgenommen. Ersteres ist eine Eigenmarke von Spar. Eine Cola mit 26 mg Koffein auf 100 ml, die dazu noch Taurin und Guranaextrakt enthält. Die Budget Energy Cola wird in 250 ml Dosen verkauft, deren Design in erster Linie Sparsamkeit symbolisieren soll. Die Black Jack Cola dagegen kommt in einer schwarzen 0,33l Dose daher. Auf der Dose erfahren wir leider nichts über den Koffeingehalt, und auch der Blick auf die Website bleibt ergebnislos. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Nur irgendwas mit Flash, Autoplay und flacher Werbung für die männliche Zielgruppe (“Ein Mann muss tun was ein Mann tun muss!”).

Beim Geschmackstest hinterlässt Black Jack Cola keinen positiven Eindruck. Die Cola schmeckt klebrig-süß und ist nicht besonders aromatisch. Sie besticht weder durch ihre Würze noch durch die Säure. Ich gehe davon aus, dass der Koffeinerhalt irgendwo um die 20 mg/100 ml liegt. Eine Mackerbrause, die man ruhigen Gewissens im Regal stehen lassen kann.

Der erste Schluck aus der Budget-Dose dagegen ist “huiiiii!”. Das schmeckt anders als herkömmliche Colas. Aber schmeckt es gut? Lasst es mich so sagen: Während die Mischung aus Cola und Mate – wie von yetzt neulich beschrieben – ziemlich mau ist, kommt bei Energy + Cola wenigstens was raus. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß ziemlich süß und eigen(artig), auch wenn das Gummibärchenaroma mit Cola als Gegenspielerin nicht ganz so penetrant ist wie bei reinen Energiedrinks. Trotzdem würde ich sagen, dass Leute, die Energiedrinks nicht mögen, auf Dauer auch an dieser Variante keine Freude finden werden. Was denn Hallo-Wach-Effekt angeht lohnt sich der Kauf aber auf jeden Fall. Taurin, Koffein, Guarana und Zucker machen sich schnell bemerkbar.

Fazit: Die Black Jack Cola kann man getrost im Regal stehen lassen, die Budget-Energy-Cola sollten neugierige und müde Menschen mal probieren, wenn sie an einem österreichischen Spar vorbei kommen.

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October 01 2011

Monster Energy

Monster Energy

Ein weiterer Energy-Drink der neuen Generation nennt sich Monster Energy. Die üblich gewordene Halbliterdose kommt in schwarz daher und hat sogar etwas Mathematik parat:

“Wir sind runter ins Labor und haben die zweifache Menge unseres Energy- Gebräus aufgekocht! Die dabei entstandene Killermischung kickt deshalb doppelt so stark wie andere 250ml Energy Drinks”

Wow. Ein halber Liter hat doppelt so viel Koffein wie ein Viertelliter mit dem selben Koffeingehalt von 32mg/100ml. Ich muss zugeben: die haben in der Grundschule aufgepasst.

Monster pusht dich mit einem fetten Kick, hat aber einen fetten Geschmack, und lässt sich ganz leicht runterschütten.

Das Gebräu schmeckt erstmal ungewöhnlich süß-fruchtig-karamellig, erinnert mehr an Kaugummi oder Root-Beer als an Gummibärchen und hat einen Nachgeschmack zwischen Taurin und Kinderzahnpasta. Auch diese Dose wirbt mit Guarana, obwohl nur eine mogelpackungsverdächtige geringe Menge “Guaranasamenextrakt” drin steckt, die mit 0,002% angegeben ist. Guaranageschmack: Null.

Der Straßenpreis von 1,60 Euro ist für die Halbliterdose fällt nicht groß aus dem Rahmen, die Webseite zur Brause ist völlig Informationsfrei und richtet sich mit Sport, Bands, Prominenten und sexualisiert gekleideten Damen wohl an eine heteronormativ-männlich sozialisierte Zielgruppe. Geschmacklich ist das Monster keine große Leuchte und als Hackerbrause eher untauglich.

 

Ein weiterer Energy-Drink der neuen Generation nennt sich Monster Energy. Die üblich gewordene Halbliterdose kommt in schwarz daher und hat sogar etwas Mathematik parat: \"Wir sind runter ins Labor und haben die zweifache Menge unseres Energy- Gebräus aufgekocht! Die dabei entstandene Killermischung kickt deshalb doppelt so stark wie andere 250ml Energy Drinks\" Wow. Ein halber ...

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September 05 2011

Afri Power

Afri Power

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden.

Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und hängt irgendwo zwischen biligem Energydrink und Multivitamintablette. Dass das Getränk nach Cola schmecken soll, ist allenfalls zu erahnen. Im Gaumen zwickt ein komischer Nachgeschmack. Die Gewöhnung nach ein paar Schlucken macht die Pansche zwar halbwegs schmerzfrei trinkbar, doch auch das schicke schwarz-rote Dosendesign und die schlauen Slogans machen dieses Gebräu nicht lecker.

Alles steckt in Afri-Cola scheint hier zuzutreffen. Afri Red schmeckt nach allem, aber nicht gut. “Mit fruchtiger Note” in your Face! Afri scheint die Marke der Fehlentscheidungen zu bleiben. Statt eines puren Colageschmacks wird hier mit Energydrinkkomplex eine Lohas-Partypeople-Zielgruppe angesprochen, die mit Widerlichkeiten eigentlich schon überversorgt ist. Furchtbar! Statt der dreiundzwanzigeckigen Palme ausnahmsweise mal treu zu bleiben, wird hier auf einen Zug aufgesprungen, der mehr Castortransport als Orientexpress ist und schon bei Spezi Energy an die Wand gefahren ist.

Lange habe ich nichts ähnlich enttäuschendes mehr im Mund gehabt. Warum tun Menschen sowas? Gibt es kein internationales Übereinkommen gegen solche Grausamkeiten? Ich prangere das an!

Afri Power eignet sich höchstens als Mutprobe auf ansonsten langweiligen Parties. Wer kein Alternative hat, sollte die Dose schnell in sich hinein kippen und möglichst von der Zunge fernhalten. Um den Geschmack wieder loszuwerden trinke ich nun eine Flasche Skull.

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden. Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und ...

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